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29.01.2006

15:26 Uhr

Benachteiligungs-Vorwurf

Allianz-Tochter versucht Klagen zu beschränken

Dresdner Kleinwort Wasserstein, die Investmentbank-Tochter des Münchner Versicherers Allianz, wehrt sich gegen eine US-Klage von sechs Mitarbeiterinnen. Die Bank argumentiert, schlüpfrige Details hätten in der Anklageschrift nichts zu suchen.

NEW YORK. Die Bank beantragte nach Informationen des Handelsblatts am späten Samstag beim zuständigen New Yorker Gericht, Details aus der Klageschrift zu entfernen und eine in London ansässige Klägerin aus dem Verfahren zu nehmen. Die Klägerinnen verlangen 1,4 Milliarden Dollar Entschädigung im Namen von „mindestens 500 Frauen“, die DrKW angeblich benachteiligte.

Maliziöse Ankedoten haben laut DrKW-Verteidigern nichts zu tun mit dem Diskriminierungsvorwurf. So schreiben die Klägerinnen, ein früherer DrKW-Chef habe eine uneheliche Tochter mit einer Assistentin, und sie erzählen von DrKW-Bankern, die in New York mittags gern Prostituierte ins Büro brächten. Diese Angaben „dienen keinem Zweck, als Aufmerksamkeit zu erzeugen“, heißt es in dem Gegenantrag, der dem Handelsblatt vorliegt. Die Londoner Mitarbeiterin könne die Bank zudem nicht unter New Yorker Arbeitsrecht verklagen.

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