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03.08.2011

16:42 Uhr

Beteiligungsgesellschaft

KKR verdient weniger als erwartet

Die Analysten hatten hohe Gewinne erwartet - doch sie wurden enttäuscht: Der Gewinn des Finanzinvestors KKR fiel im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent ab. Das zog auch die Aktie in Mitleidenschaft.

Der Finanzinvestor KKR war 2006 Teil eines Konsortiums, das die Gabelstaplersparte KION Group von Linde aufkaufte. Quelle: dpa

Der Finanzinvestor KKR war 2006 Teil eines Konsortiums, das die Gabelstaplersparte KION Group von Linde aufkaufte.

New YorkDer Finanzinvestor KKR hat mit seinen Beteiligungen im zweiten Quartal nicht mehr so viel verdient. Der für die Private-Equity-Branche wichtige wirtschaftliche Nettogewinn (ENI) fiel im Jahresvergleich um 27 Prozent auf 315 Millionen Dollar, wie das US-Unternehmen, das vor einem Jahr sein Debüt an der New Yorker Börse gegeben hat, mitteilte. Analysten hatten ein höheres Ergebnis erwartet.

Die Aktie sank um 4,2 Prozent auf 13,55 Dollar. Als börsennotiertes Unternehmen muss KKR auf Quartalsbasis den Wert der Beteiligungen ermitteln. Dieser sei zwar gestiegen, aber nicht so stark wie im Vorjahr, erklärte der Firmenjäger, dem in Deutschland unter anderem die Werkstattkette ATU gehört.

Nach langer Flaute in der Finanzkrise kommen die Private-Equity-Häuser seit einiger Zeit wieder besser an Kredite, um Übernahmen zu stemmen. Auch die Werte ihrer Beteiligungen erholen sich allmählich wieder.

Von

rtr

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