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27.02.2011

17:34 Uhr

Beteiligungskapital

Stimmung der Private-Equity-Branche kühlt sich ab

ExklusivDas Geschäftsklima im deutschen Markt für Beteiligungskapital hat sich nach der Hochstimmung Mitte vergangenen Jahres im vierten Quartal 2010 leicht abgekühlt.

Die Stimmung der Private-Equity-Branche ist eingetrübt. Quelle: dapd

Die Stimmung der Private-Equity-Branche ist eingetrübt.

Das von der Förderbank KfW und dem Branchenverband BVK berechnete und vom Handelsblatt exklusiv veröffentlichte "German Private Equity Barometer" fiel um 4,3 Zähler auf 41,2 Punkte. Werte, die über Null liegen, zeigen eine überwiegend positive Einschätzung des Marktes. Wenn alle Befragten optimistisch wären, würde das Barometer einen Wert von 100 anzeigen.
Die leichte Abkühlung im vierten Quartal liegt vor allem an einer schlechteren Bewertung der aktuellen Lage, auf Sicht von sechs Monaten bleiben die Geldgeber der Beteiligungsfonds dagegen weiterhin zuversichtlich. KfW-Chefvolkswirt Norbert Irsch geht denn auch davon aus, "dass die aktuelle Abkühlung nur von temporärer Natur ist." Die Investitionen im Markt für Beteiligungskapital seien aber noch weit vom Vorkrisenniveau entfernt.

"Die Beteiligungsgesellschaften haben im Durchschnitt noch viel Geld, das es zu investieren gilt", sagt Alexander Gehrt, Deutschland-Chef für Fusionen und Übernahmen bei der schweizerischen Großbank UBS. Angesichts der Krise hätten sie sich sich fast zweieinhalb Jahre zurückgehalten. Es sei immer noch herausfordernd, vernünftige Deals und Akquisitionsobjekte zu finden, die nicht von anderen Private-Equity-Häusern kommen. Die Private-Equity-Branche, die ab Montag in Berlin zum alljährlichen "Super-Return"-Treffen zusammenkommt, sitzt auf Milliardenbeträgen, die sie investieren will.

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