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06.03.2006

08:05 Uhr

dpa-afx LONDON. Der Chef der New York Stock Exchange (Nyse), John Thain, hat in einem Interview mit der "Financial Times" erneut das Interesse an einer Allianz mit einer europäischen Börse betont. Dies sei jedoch nicht die einzige strategische Option für die Nyse, sagte er der Zeitung. Die New Yorker Börse könne nach dem Abschluss der Archipelago-Übernahme und der eigenen Börsennotierung in dieser Woche auch in neue Märkte wie zum Beispiel dem Handel von Derivaten investieren. Er rechnet mit einer Konsolidierung der Kassa- und Derivatemärkte in den Vereinigten Staaten.

Bei einer möglichen strategischen Allianz mit einer europäischen Börse, die Thain bereits häufiger ins Spiel brachte, sei die derzeit hohe Bewertung der Unternehmen nicht unbedingt ein Hindernis. Die Aktienkurse der europäischen Börsenbetreiber wie der Deutschen Börse , der Euronext und der London Stock Exchange stiegen in den vergangenen Wochen getrieben von Fusionsspekulationen von einem Rekordhoch zum nächsten.

Zuletzt hatte die Deutsche Börse mit dem Vorstoß überrascht, mit der deutlich geringer kapitalisierten Fünf-Länder-Börse Euronext eine Fusion unter Gleichen anzustreben.

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