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22.02.2006

14:03 Uhr

Bilanz 2005

Ostdeutsche Sparkassen haben gutes Jahr hinter sich

Lauter Erfolgsmeldungen kommen von den ostdeutschen Sparkassen. Das Geschäft brummte im vergangenen Jahr – bei Krediten, Rentenversicherungen und Bausparverträgen.

HB BERLIN. Das Betriebsergebnis der 60 Mitgliedssparkassen des Ostdeutschen Sparkassenverbandes (OSV) stieg um 1,31 Prozent auf 1,25 Mrd. Euro, wie der Verband am Mittwoch in Berlin bekannt gab.

Die Geldinstitute haben 2005 im erheblichen Umfang neue Kredite für Unternehmen und Selbstständige bewilligt. Die Zahl stieg auf rund 25 700 Einzelkredite im Gesamtvolumen von rund 2,2 Mrd. Euro. Dies ist ein Zuwachs von 14,7 Prozent. Insgesamt ist das Kreditneugeschäft um 10,8 Prozent auf 4,6 Mrd. Euro gestiegen.

Der Verband zeigte sich auch über das Versicherungsgeschäft zufrieden. Besonders die Riester-Rente sei 2005 sehr gefragt gewesen, hieß es. Vor der Einführung der Unisex-Tarife ab 2006 seien die Abschlusszahlen 2005 gegenüber dem Vorjahr um mehr als 600 Prozent gestiegen. Die Sparkassenkunden in Ostdeutschland würden inzwischen 134 000 Riester-Verträge besitzen.

Auch bei den Bausparverträgen verbuchte der Verband ein Wachstum – um 11 Prozent gegenüber 2004. Gemessen an der Bausparsumme konnten die ostdeutschen Sparkassen sogar ein Plus von 12,8 Prozent erwirtschaften. Das Bausparguthaben der Kunden erhöhte sich den Angaben nach per Dezember 2005 durchschnittlich um 11,4 Prozent auf 30 410 Euro je 100 Einwohner.

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