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28.02.2006

12:01 Uhr

Bilanz 2005

Royal Bank of Scotland verdient zweistelligen Milliardenbetrag

Die Royal Bank of Scotland (RBS) hat 2005 mehr verdient als von Analysten erwartet. Einen Teil des Geldes steckt sie nun in den Aktienrückkauf.

HB LONDON. Im abgelaufenen Jahr sei der Gewinn um 16 Prozent auf 8,25 Mrd. Pfund (12,12 Mrd. Euro) gestiegen, teilte die drittgrößte europäische Bank am Dienstag mit. Experten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von nur 8,12 Mrd. Pfund gerechnet. Die Einnahmen stiegen den Angaben zufolge um 14 Prozent auf 25,57 Mrd. Pfund. Dies sei insbesondere auf ein gutes Unternehmenskundengeschäft und die US-Tochter Citizens zurückzuführen.

Zugleich kündigte die Bank ein Aktienrückkaufprogramm in diesem Jahr von bis zu 1 Mrd. Pfund an. RBS ist seit einiger Zeit unter Druck geraten, ihren Aktionären ein Ende der Zukäufe zu signalisieren. Im Jahr 2000 erwarb die Bank unter anderem Nat-West, im vergangenen August investierte sie 1,6 Mrd. Pfund in die Bank of China.

Mit dem Aktienrückkauf gibt ein Unternehmen Kapital an die Aktionäre zurück, reduziert die Zahl der Aktien und sorgt zumindest in der Theorie für einen Wertanstieg der verbliebenen Anteilsscheine.

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