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04.07.2014

09:19 Uhr

Bilanzprüfung

Raiffeisen erwartet keine Probleme in Rumänien

Die Erste Group benötigt höhere Vorsorgen für faule Kredite. Die Raiffeisen Bank International macht sich dagegen kaum Sorgen und blickt trotz der Bilanzprüfung der EZB optimistisch in die Zukunft des Rumänien-Geschäfts.

Eine Raiffeisen Bank-Filiale in Bukarest: Die Raiffeisen Bank engagiert sich für das Geschäft im Rumänien. Reuters

Eine Raiffeisen Bank-Filiale in Bukarest: Die Raiffeisen Bank engagiert sich für das Geschäft im Rumänien.

WienDie Raiffeisen Bank International erwartet anders als ihre Konkurrentin Erste Group im laufenden Jahr keine Verwerfungen bei ihrer rumänischen Tochter. „Die Entwicklung unseres lokalen Geschäfts in Rumänien ist anhaltend gut, das ist also nicht wirklich ein Problem für uns“, sagte eine Sprecherin am Freitag.

Die Erste Group hatte am Donnerstagabend erklärt, sie erwarte höhere Vorsorgen für faule Kredite. Grund dafür sei auch die bevorstehende vertiefte Bilanzprüfung der EZB für die Banken in der Euro-Zone. Das führe bei Raiffeisen nicht zu Problemen, sagte die Sprecherin. Die Genossenschaftsbank ist in Rumänien deutlich kleiner als die Erste Group.

Weltweit größte Investmentbanken im Anleihehandel (2013)

Deutsche Bank

2013: Platz 1 / 10,0 Prozent Marktanteil
2012: Platz 1 / 10,7 Prozent Marktanteil
2011: Platz 2 / 10,8 Prozent Marktanteil
Quelle für alle Daten: Greenwich Associates

Barclays

2013: Platz 2 / 9,2 Prozent Marktanteil
2012: Platz 2 / 9,8 Prozent Marktanteil
2011: Platz 1 / 10,9 Prozent Marktanteil

JP Morgan

2013: Platz 2 / 9,2 Prozent Marktanteil
2012: Platz 3 / 8,8 Prozent Marktanteil
2011: Platz 3 / 9,7 Prozent Marktanteil

Citigroup

2013: Platz 4 / 8,9 Prozent Marktanteil
2012: Platz 4 / 8,1 Prozent Marktanteil
2011: Platz 4 / 8,5 Prozent Marktanteil

Ob und inwiefern die neuen Pläne der ungarischen Regierung zu Fremdwährungskrediten die RBI träfen, könne die Bank erst in den kommenden Tagen feststellen. Ungarn will die Banken bei den umstrittenen Darlehen erneut zur Kasse bitten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Viele Leute können dort ihre Schulden nicht begleichen, weil die Landeswährung Forint im Vergleich zum Franken seit der Krise an Wert verloren hat.

Von

rtr

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