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25.09.2014

08:42 Uhr

Bis Ende Oktober

Hypo Alpe Adria will Osteuropa-Töchter verkaufen

Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria will ihre Banken in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro bis Ende Oktober verkaufen. Zuletzt gab es Verzögerungen.

Hypo Alpe Adria wollte ihre Osteuropa-Töchter eigentlich schon früher abstoßen. Reuters

Hypo Alpe Adria wollte ihre Osteuropa-Töchter eigentlich schon früher abstoßen.

WienDie österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria will ihre Osteuropa-Töchter bis spätestens Ende Oktober verkaufen. Der Deal müsse vor diesem Datum über die Bühne gehen, sagte Hypo-Aufsichtsratschef und Ex-Dresdner-Bank-Chef Herbert Walter im Interview mit dem „Wirtschaftsblatt“ (Donnerstagausgabe). Wer in dem Bieterwettstreit derzeit die Nase vorne habe, ließ er offen. Reuters hatte vergangene Woche von zwei mit der Situation vertrauten Personen erfahren, dass der Finanzinvestor Advent die besten Chancen auf einen Zuschlag hat.

Eigentlich sollte der Verkauf der Banken in Slowenien, Kroatien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Montenegro bereits vor einiger Zeit über die Bühne gehen. Es sei jedoch zu Verzögerungen gekommen, sagte Walter. „Erstens wollte man den Bietern mehr Zeit geben, sich mit der Sache so intensiv wie möglich auseinanderzusetzen. Zweitens prüfen wir vorgelegte Verträge und Konzepte auf Herz und Nieren.“

Größte Vermögensverwalter der Welt

Platz 10

Deutsche Bank (Deutschland)

380 Milliarden Dollar (Vorjahr: 387 Mrd. $)

Quelle der Angaben: PAM Insight Wealth Ranking. Stand jeweils Ende 2013 im Vergleich zu 2012.

Platz 9

HSBC (Großbritannien)

382 Milliarden Dollar (Vorjahr: 398 Mrd. $)

Platz 8

BNP Paribas (Frankreich)

383 Milliarden Dollar (Vorjahr 349 Mrd. $)

Platz 7

Raymond James Financial (USA)

454 Milliarden Dollar (398 Mrd. $)

Platz 6

Royal Bank of Canada (Kanada)

660 Milliarden Dollar (647 Mrd. $)

Platz 5

Credit Suisse (Schweiz)

887 Milliarden Dollar (Vorjahr: 862 Mrd. $)

Platz 4

Wells Fargo (USA)

1618 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1200 Mrd. $)

Platz 3

Morgan Stanley (USA)

1909 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 2

Bank of America (USA)

2002 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1800 Mrd. $)

Platz 1

UBS (Schweiz)

2055 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1747 Mrd. $)

Mit dem Verkauf der Osteuropabanken starte auch die Hypo-Abbaugesellschaft ABBAG. Deren Tochter Heta solle die Abwicklung der toxischen Hypo-Teile operativ vorantreiben. Dem Aufsichtsrat der ABBAG werde Walter künftig als einfaches Mitglied angehören, sagte er. Sein Mandat als Chefaufseher lege er wegen drohender Interessenkonflikte und aus Zeitgründen zurück. „Es war von Beginn an klar, dass eine Fulltime-Tätigkeit bei der Bank mit meinen anderen Aufgaben nicht in Übereinstimmung zu bekommen ist.“

Von

rtr

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