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14.07.2016

16:12 Uhr

Blackrock

Weltgrößter Vermögensverwalter verdient weniger

Die Niedrigzins-Phase macht auch vorm größten Vermögensverwalter der Welt nicht halt: Der Gewinn von Blackrock sank im abgelaufenen Quartal um 3,7 Prozent. Das liegt auch an der Risikoscheu der Anleger.

Anleger suchen vermehrt nach festverzinslichen Anlagen – dafür kassiert Blackrock aber nur weniger oder keine Gebühren. Reuters

Blackrock-Sitz in New York

Anleger suchen vermehrt nach festverzinslichen Anlagen – dafür kassiert Blackrock aber nur weniger oder keine Gebühren.

New YorkDer weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock bekommt die Flucht der Investoren in „sichere Häfen“ zu spüren. Der Gewinn sank im abgelaufenen Quartal um 3,7 Prozent auf 789 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Viele Anleger schichteten angesichts der weltweiten Unsicherheiten ihr Geld in festverzinsliche Anlagen um und scheuten Aktien. Das bringe dem Konzern aber weniger Gebühren ein und drücke deswegen auf das Ergebnis.

Die Briten hatten im Juni zeitweise für Schockwellen an den Finanzmärkten gesorgt, als sie sich in einem Referendum mehrheitlich für einen Austritt aus der Europäischen Union aussprachen. Viele Privatanleger zögen nun ihr Geld ab, auch institutionelle Investoren ordneten ihre Bestände neu, sagte Blackrock-Chef Larry Fink dem Sender CNBC.

Die großen Rechtsrisiken der Investmentbanken (laut Moody's)

Barclays

Kapitalerhöhung 2008: Es geht um Ungereimtheiten bei der Kapitalerhöhung durch Investoren aus dem Nahen Osten, genauer um die Frage, ob gezahlte Gebühren korrekt veröffentlicht wurden. Altaktionäre blieben bei der Transaktion außen vor. Es ermitteln die britische Finanzaufsicht FCA, US-Justizministerium, SEC, und die britische Behörde für schwere Wirtschaftskriminalität SFO.

Handelssysteme: Hochfrequenzhändler sollen Einblicke in eigentlich anonyme Handelspositionen von anderen Kunden erhalten haben. Es ermitteln die US-Börsenaufsicht SEC und die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft.

HSBC

Geldwäsche: Geldwäsche-Vorwürfe und damit verbundene Sanktionsverstöße hält Moody`s für ein hohes Risiko für das britische Institut.

RBS

Verkauf toxischer US-Hypotheken: Die Royal Bank of Scotland hat dafür bereits 2,5 Milliarden Dollar zurückgelegt, Moody's hält aber eine endgültige Strafzahlung für wahrscheinlich, die „ein Vielfaches“ davon beträgt.

Deutsche Bank

Devisen: Es geht um Kursmanipulationen

Russlandgeschäft: Kunden sollen über die Russland-Tochter der Bank Schwarzgeld gewachsen haben.

Credit Suisse

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

UBS

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

Goldman Sachs

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

Von

rtr

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