Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.06.2016

06:35 Uhr

Blitzüberweisungen

Fintech Cookies kooperiert mit der DKB Bank

VonYasmin Osman

Ein Berliner Startup-Unternehmen will blitzschnelle Überweisungen unter Freunden ermöglichen. Nun startet die Testphase für die Smartphone-App, die das ermöglichen soll. Die DKB-Bank soll die Zahlungen abwickeln.

Das finanzaffine Startup Cookies will blitzschnelle Überweisungen unter Freunden ermöglichen. Die Berliner sind nicht die ersten, die so etwas anbieten. Sie wollen aber die schnellsten werden. AFP; Files; Francois Guillot

Schnelle Überweisungen unter Freunden

Das finanzaffine Startup Cookies will blitzschnelle Überweisungen unter Freunden ermöglichen. Die Berliner sind nicht die ersten, die so etwas anbieten. Sie wollen aber die schnellsten werden.

FrankfurtDas junge Fintech-Unternehmen Cookies hat mit der Testphase für seinen Bezahldienst begonnen. Das Startup hat eine Smartphone-App entwickelt, mit deren Hilfe Kleinüberweisungen kostenlos über das Handy durchgeführt werden können, ohne die beim Online-Banking üblichen Pin- und Tan-Nummern. Die Zahlungen werden im Hintergrund von der DKB Bank abgewickelt, der Direktbank-Tochter der BayernLB. Das geht aus den Geschäftsbedingungen hervor, die das Unternehmen vor wenigen Tagen hochgeladen hat.

Die Gründer von Cookies, Garry Krugljakow und Lamine Cheloufi, sind keine Unbekannten in der Szene: Sie waren schon bei dem Fintech Number26 dabei, einem Anbieter von Girokonten, die über das Smartphone verwaltet werden. Im vergangenen Jahr gründeten sie dann Cookies, ihr eigenes Unternehmen, das Überweisungen innerhalb von Minuten durchführen will. „Es ist uns das größte Anliegen, die bequemste, schnellste und sicherste Art des Geldsendens unter Freunden zu ermöglichen“, sagen Krugljakow und Cheloufi in einem Statement.
Die Cookies-App soll für Kunden aller Banken kostenlos nutzbar sein. Die ersten Interessenten haben sich für die geschlossene Testphase angemeldet, weitere Einladungen sollen in den kommenden Wochen verschickt werden. Die Rückmeldungen der ersten Versuchsnutzer sind nach Angaben des Unternehmens positiv.
Cookies ist nicht das erste Startup, das sich auf Geldtransfers unter Privatpersonen spezialisiert hat. Solche Peer-to-Peer-Zahlungen bieten in Deutschland etwa auch Lendstar oder Cringle an. Cringle kooperiert sogar bereits mit dem Cookies-Kooperationspartner DKB. Deshalb dürfte es für Cookies nicht leicht werden, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Die Berliner wollen mit dem Versprechen punkten, besonders schnell, nutzerfreundlich und sicher zu sein.

Der Service funktioniert dann, wenn beide Seiten - also derjenige, der das Geld überweist, als auch der Geldempfänger - bei Cookies registriert sein. Cookies selbst erhebt für die Überweisungen selbst keine Gebühren. Zusätzliche Kosten können aber anfallen, falls die Hausbank des Überweisenden dafür eine Gebühr verlangt. Als monatliches Limit für die Überweisungen sind den Allgemeinen Geschäftsbedingungen zufolge 100 Euro vorgesehen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×