Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.07.2016

10:24 Uhr

BNP Paribas

Mini-Zinsen belasten französische Großbank

BNP Paribas leidet unter anhaltend niedrigen Zinsen. Den Gewinn im zweiten Quartal hielt die französische Großbank dennoch stabil. Grund ist ein Sondererlös.

Die Bank hielt ihren Gewinn stabil. Doch ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken. dapd

BNP Paribas veröffentlicht Quartalsergebnis

Die Bank hielt ihren Gewinn stabil. Doch ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken.

ParisDie anhaltend niedrigen Zinsen setzen der größten französischen Bank BNP Paribas immer mehr zu. Der Nettogewinn stieg im Frühjahr lediglich um 0,2 Prozent auf 2,56 Milliarden Euro, wie das Institut am Donnerstag mitteilte. Unter anderem der Verkauf von Aktien an Visa Europe rettete das Quartal. Ohne Sondererlöse wie aus der Beteiligung an dem Kreditkarten-Anbieter wäre das Ergebnis um knapp fünf Prozent gesunken.

BNP Paribas und RBS: Europas Banken streichen noch mehr Stellen

BNP Paribas und RBS

Europas Banken streichen noch mehr Stellen

Der Stellenabbau bei Europas Großbanken beschleunigt sich weiter. Der Wettbewerbsdruck in der Branche bleibt hoch, außerdem belastet ein schwaches erstes Quatal die Unternehmen. Betroffen sind nicht nur Investmentbanker.

Die Mini-Zinsen, mit denen die Europäische Zentralbank das maue Wirtschaftswachstum anschieben will, spürte BNP vor allem im heimischen Privatkundengeschäft. Hier gingen die Einnahmen um 3,6 Prozent und der Vorsteuergewinn sogar um zehn Prozent zurück. Der Bereich ist eine der wichtigsten Ertragsquellen des Konzerns. Nach bisheriger Planung will BNP im französischen Privatkundengeschäft die Einnahmen dieses Jahr stabil halten.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×