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05.10.2011

08:01 Uhr

BNY Mellon

US-Bank wegen Betrugs angeklagt

Die US-Bank BNY Mellon soll ihre Kunden bei Devisengeschäften um bis zu zwei Milliarden Euro betrogen haben. Die Staatsanwaltschaft New York hat nun Klage gegen das Geldinstitut eingereicht.

Der Schriftzug der Bank an einer Filiale. Reuters

Der Schriftzug der Bank an einer Filiale.

New YorkWegen Milliardenbetrugs hat die New Yorker Staatsanwaltschaft Klagen gegen die Bank BNY Mellon eingereicht. Dem US-Institut werde vorgeworfen, Kunden über zehn Jahre lang bei Devisengeschäften getäuscht zu haben, teilten Manhattans Staatsanwalt Preet Bharara und der New Yorker Generalstaatsanwalt Eric Schneiderman in getrennten Erklärungen am Dienstag mit.

Schneiderman will demnach für die Geschädigten fast zwei Milliarden Dollar eintreiben. Zu den betrogenen BNY-Mellon-Kunden gehörten viele bekannte Firmen wie beispielsweise Microsoft und Walt Disney sowie Pensionsfonds und Regierungsorganisationen.

BNY Mellon hat den Klagen zufolge ihre Kunden bei Wechselkursen in die Irre geführt, die bei bestimmten Devisengeschäften zugrunde gelegt wurden. Die Bank habe den bestmöglichen Wechselkurs versprochen, bei den Transaktionen tatsächlich aber einen schlechteren geltend gemacht. Die Differenz habe die Bank dann für sich verbucht.

Ein Sprecher der BNY Mellon wies die Vorwürfe zurück und erklärte, sie beruhten auf einem generellen Missverständnis des Devisenmarktes und der Rolle von Depotbanken.

Von

rtr

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