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18.06.2017

18:46 Uhr

Brexit-Folgen

Goldman Sachs zieht mehr Mitarbeiter nach Frankfurt

Am Montag beginnen erst die offiziellen Brexit-Verhandlungen, doch Finanzinstitute reagieren bereits auf den bevorstehenden EU-Abschied Großbritanniens. So stärkt Goldman Sachs den deutschen Standort deutlich.

Die Investmentbank Goldman Sachs hat dort ihre deutschen Büros. dpa

Messeturm mit dreieckiger Spitze

Die Investmentbank Goldman Sachs hat dort ihre deutschen Büros.

FrankfurtDie Investmentbank Goldman Sachs verlagert wegen des bevorstehenden Brexits Hunderte Mitarbeiter aus London in andere europäische Städte. Vor allem Frankfurt profitiert davon. Das sagte der für die Region verantwortliche Manager Richard Gnodde der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

„Wir beginnen damit, Ressourcen nach Frankfurt und in andere europäische Städte zu verlagern“, so Gnodde im Gespräch mit der Zeitung. Goldman Sachs werde „sehr wahrscheinlich“ die Mitarbeiterzahlen in Frankfurt zumindest verdoppeln. Derzeit beschäftigt das Institut 200 Mitarbeiter in der Stadt am Main. Frankfurt habe einen Vorteil gegenüber anderen EU-Standorten wie Dublin oder Paris – und zwar den Sitz der Europäischen Zentralbank.

Goldman Sachs suche nach zusätzlichem Büroraum in Frankfurt, hatte Bloomberg vor wenigen Wochen gemeldet. Dazu sagte Gnodde in dem Interview nichts. Es sei im Messeturm „doch schön“.

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