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29.04.2013

11:05 Uhr

Britische Bank

Lloyds tritt Spanien-Geschäft ab

Rückzug aus Spanien: Die vom britischen Staat seit der Finanzkrise gestützte Bank Lloyds trennt sich vom spanischen Geschäft mit Privatkunden. Der stattliche Umfang: 1,8 Milliarden Euro und 28 Filialen.

Eine Filiale der britischen Bank Lloyd in Berlin. dpa

Eine Filiale der britischen Bank Lloyd in Berlin.

LondonDie staatlich gestützte britische Bank Lloyds gibt ihr spanisches Privatkunden-Geschäft im Austausch für ein Aktienpaket an Sabadell ab. Lloyds erhalte 1,8 Prozent der Anteile an dem fünftgrößten spanischen Kreditinstitut im Wert von 84 Millionen Euro und nehme im Zuge des Geschäfts einen Verlust von rund 297 Millionen Euro auf sich, teilte Lloyds am Montag mit.

Das Privatkundengeschäft, das nun zu Sabadell wandert, umfasst Kredit- und Einlagebestände im Volumen von umgerechnet rund 1,8 Milliarden Euro sowie 28 Filialen und die spanische Investment-Sparte. Der britische Staat war in der Finanzkrise 2008 bei Lloyds eingestiegen.

Erst vor wenigen Tagen war der Verkauf von mehr als 600 Filialen in Großbritannien an das genossenschaftliche Institut Co-operative geplatzt, das Filialnetz soll nun an die Börse gebracht werden. Um Wettbewerbsverzerrungen durch die Unterstützung zu verhindern, muss Lloyds - wie mehrere deutsche Landesbanken und die Commerzbank - auf Druck der EU Geschäftsanteile abgeben.

Von

rtr

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