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15.10.2015

16:35 Uhr

Britische Banken

Notenbank hält zusätzlichen Kapitalpuffer für nötig

Die britische Notenbank hält eine Aufstockung des Kapitalpuffers von britischen Banken in Milliardenhöhe für notwendig. Die Änderungen könnten 2019 in Kraft treten und betreffen vor allem die vier Großbanken des Landes.

RBS, HSBC, Barclays und Lloyds teilen sich in Großbritannien den Löwenanteil des Privatkundengeschäfts. Reuters

Neue Kapitalpuffer-Regeln könnten 2019 kommen

RBS, HSBC, Barclays und Lloyds teilen sich in Großbritannien den Löwenanteil des Privatkundengeschäfts.

LondonBritische Großbanken brauchen nach Ansicht der Notenbank des Landes zur geplanten Trennung ihrer Tätigkeitsfelder zusätzliches Kapital in Milliardenhöhe. Ziel sei es, das Filialgeschäft mit Privat- und Firmenkunden vom riskanteren Investmentbanking abzuschotten, teilte die Bank von England am Donnerstag mit.

Die Änderungen sollen 2019 in Kraft treten und dürften für einen zusätzlichen Kapitalbedarf von 2,2 bis 3,3 Milliarden Pfund (2,9 bis 4,4 Milliarden Euro) sorgen, wie aus einem Diskussionspapier der Notenbank hervorgeht. Für die meisten Institute läuft das sogenannte "Ring-fencing" auf eine Zweiteilung hinaus.

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Mit den Plänen wollen die Regulierer die Banken krisenfester machen und damit letztlich die Steuerzahler schonen. Denn in der Finanzkrise mussten Institute wie die Royal Bank of Scotland (RBS) vom Staat im Interesse der Filialkunden mit Milliardensummen gerettet werden, nachdem sie sich an den Finanzmärkten verhoben hatten. RBS, HSBC, Barclays und Lloyds teilen sich in Großbritannien den Löwenanteil des Privatkundengeschäfts.

Die neuen Regeln gelten für Geldhäuser mit Einlagen von mehr als 25 Milliarden Pfund. Dies dürfte neben den vier Großbanken auch Santander und das Genossenschaftsinstitut Co-operative Bank betreffen.

Von

rtr

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