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08.11.2011

09:13 Uhr

Britische Großbank

Lloyds verbucht Milliarden-Verluste

Lloyds kämpft mit niedrigen Margen im klassischen Bankgeschäft. Nach einem Verlust von fast vier Milliarden Pfund in den ersten neun Monaten muss die britische Großbank ihre Geschäftsziele möglicherweise korrigieren.

Ein Firmenschild der Lloyds Bank in London. AFP

Ein Firmenschild der Lloyds Bank in London.

LondonDie teilverstaatlichte britische Großbank Lloyds hat in den ersten neun Monaten einen Verlust verbucht. Der Fehlbetrag belaufe sich auf 3,86 Milliarden Pfund, teilte die Bank am Dienstag mit.

Das Management machte zugleich deutlich, dass es wegen des schwierigen konjunkturellen Umfelds womöglich einige seiner Geschäftsziele zurückziehen müsse. Lloyds bekam vor allem die geringeren Margen im klassischen Bankgeschäft zu spüren sowie die höheren Kosten für die eigene Refinanzierung.

Lloyds hatte die Investoren vergangene Woche mit der Nachricht über den Ermüdungszustand ihres 47-jährigen Vorstandschefs geschockt. Antonio Horta-Osorio, der erst seit März Chef von Lloyds ist, soll aber bis Ende des Jahres wieder in den Job zurückkehren.

Finanzchef Tim Tookey hat vorübergehend die Geschäfte übernommen. Analysten fürchten allerdings, dass die Bank unter einem Führungsvakuum leidet. Seit der Finanzkrise von 2008 hält der britische Staat rund 40 Prozent an Lloyds.

Von

rtr

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