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29.08.2012

23:44 Uhr

Britische Großbank

Neue Betrugsermittlungen gegen Barclays

Die britische Großbank Barclays kommt nicht aus den negativen Schlagzeilen. Nachdem die Bank in den Libor-Skandal verwickelt war, steht sie nun wegen fragwürdiger Geschäfte im Nahen Osten erneut im Zwielicht.

Mitarbeiter der Barclays Bank in London. Reuters

Mitarbeiter der Barclays Bank in London.

LondonDie britische Barclays Bank steht wegen mutmaßlich fragwürdiger Milliardengeschäfte mit Investoren im Nahen Osten erneut im Zwielicht. Die britischen Behörde für schwere Betrugsdelikte prüfe derzeit, ob das Kreditinstitut 2008 bei der Bezahlung von Finanzberatern aus der Region transparent genug vorgegangen sei, teilte Barclays mit. Damals hatte sich die Bank auf dem Höhepunkt der Finanzkrise mehr als fünf Milliarden Pfund (rund 6,3 Milliarden Euro) an Notfallkapital besorgt.

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Die Behörden in Großbritannien und den USA hatten erst Ende Juni gegen Barclays eine Geldstrafe in Höhe von 453 Millionen Dollar (360 Millionen Euro) verhängt, weil das Kreditinstitut zur Festlegung des Londoner Referenzzinssatzes (LIBOR) zwischen 2005 und 2009 falsche Daten angegeben haben soll. Außerdem soll die Bank kleinen Unternehmen komplexe Finanzprodukte verkauft haben, die sich nicht brauchten.

Von

dapd

Kommentare (2)

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JAJA

30.08.2012, 07:32 Uhr

Wann wird diesen Kriminellen eigentlich mal Einhalt geboten?
Jedes andere Unternehmen wäre längst von der Bildfläche verschwunden.
Was ist eigentlich an diesen Schmierlappen in Maßanzügen so speziell?

Account gelöscht!

30.08.2012, 11:11 Uhr

Wann übernehmen die Käufer von Finanzprodukten endlich mal die Verantwortung für ihre Entscheidungen? Unglaublich, dass hier immer noch zu gelten scheint: Unwissenheit schützt...

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