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17.02.2004

10:40 Uhr

Britische Vermögensverwaltung weiter ausgebaut

UBS schluckt Scott Goodman Harris

Der Schweizer Finanzkonzern UBS wird den auf die Beratung reicher Privatkunden spezialisierten Finanzberater Scott Goodman Harris übernehmen und damit das britische Vermögensverwaltungsgeschäft weiter ausbauen. Angaben zum Kaufpreis wurden keine gemacht.

HB ZÜRICH. Die Übernahme bedürfe noch der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden und werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2004 abgeschlossen sein, hiess es.

Scott Goodman Harris gehört den Angaben zufolge mit 28 Mitarbeitern zu den führenden Beratern für Lebensversicherungs- und Vorsorgeprodukte und betreut vor allem Firmenchefs und Führungskräfte. Die Übernahme von Scott Goodman Harris sei ein weiterer Schritt im Rahmen der Expansion des europäischen Vermögensverwaltungsgeschäftes, so UBS. Vergangene Woche hatte UBS die Übernahme des britischen Vermögensverwalters Laing & Cruishank mit verwalteten Vermögen von fast fünf Mrd. Pfund und 75 Beratern bekannt gegeben.

Im vergangenen Jahr hatte UBS das deutsche Privatkundengeschäft von Merrill Lynch und das französische Vermögensverwaltungsgeschäft von Lloyds übernommen.

Die Bank Vontobel schätzte ausgehend von den Konditionen der Laing & Cruishank-Transaktion einen Kaufpreis von 50 Mill. Pfund für Scott Goodman Harris. „Die Akquisition von Scott Goodman Harris passt hervorragend in die On-shore Private Banking Expansionsstrategie der UBS, ist aber auf Gruppenebene als „Non-event' einzuordnen“, so Vontobel-Analystin Claudia Meier.

Die UBS-Aktien gewannen im Rahmen der übrigen europäischen Bankwerte 0,4 % auf 96,55 Franken. UBS hatte das britische Inlandgeschäft innerhalb von vier Jahren durch organisches Wachstum auf verwaltete Vermögen von über fünf Mrd. Pfund und mehr als 100 Berater ausgebaut.

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