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23.06.2016

15:42 Uhr

BSI-Skandal

Bank legt Berufung gegen Entscheid der Schweizer Aufsicht ein

Wegen eines Geldwäsche-Skandals muss sich die Schweizer BSI den Behörden stellen. Doch die Bank wehrt sich gegen die Maßnahmen der Schweizer Behörden – die Maßnahmen seien „rechtswidrig“ und rufschädigend.

Die Bank wehrt sich gegen die Maßnahmen der Finanzmarktaufsicht. Reuters

BSI in Singapur

Die Bank wehrt sich gegen die Maßnahmen der Finanzmarktaufsicht.

ZürichDie in einen Geldwäsche-Skandal verwickelte Schweizer Bank BSI wehrt sich gegen die Maßnahmen der Finanzmarktaufsicht (Finma). BSI habe beim Bundesverwaltungsgericht Berufung gegen den Entscheid der Finma vom Vormonat eingelegt, teilte das Institut am Donnerstag mit. Die verfügten Maßnahmen seien rechtswidrig und unverhältnismäßig. Zudem habe die Kommunikation der Finma den Ruf der Bank und ihrer Mitarbeiter ernsthaft beschädigt. Die Finma hatte nach zweifelhaften Transaktionen des Tessiner Vermögensverwalters mit dem von einem Korruptionsskandal erschütterten malaysischen Staatsfonds 1MDB die Auflösung des Instituts angeordnet und Gewinne eingezogen.

Die großen Rechtsrisiken der Investmentbanken (laut Moody's)

Barclays

Kapitalerhöhung 2008: Es geht um Ungereimtheiten bei der Kapitalerhöhung durch Investoren aus dem Nahen Osten, genauer um die Frage, ob gezahlte Gebühren korrekt veröffentlicht wurden. Altaktionäre blieben bei der Transaktion außen vor. Es ermitteln die britische Finanzaufsicht FCA, US-Justizministerium, SEC, und die britische Behörde für schwere Wirtschaftskriminalität SFO.

Handelssysteme: Hochfrequenzhändler sollen Einblicke in eigentlich anonyme Handelspositionen von anderen Kunden erhalten haben. Es ermitteln die US-Börsenaufsicht SEC und die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft.

HSBC

Geldwäsche: Geldwäsche-Vorwürfe und damit verbundene Sanktionsverstöße hält Moody`s für ein hohes Risiko für das britische Institut.

RBS

Verkauf toxischer US-Hypotheken: Die Royal Bank of Scotland hat dafür bereits 2,5 Milliarden Dollar zurückgelegt, Moody's hält aber eine endgültige Strafzahlung für wahrscheinlich, die „ein Vielfaches“ davon beträgt.

Deutsche Bank

Devisen: Es geht um Kursmanipulationen

Russlandgeschäft: Kunden sollen über die Russland-Tochter der Bank Schwarzgeld gewachsen haben.

Credit Suisse

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

UBS

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

Goldman Sachs

US-Hypotheken und Asset Backed Securities: Die RMBS Working Group, eine Einheit des US-Justizministeriums, untersucht den Verkauf und die Bündelung von US-Schrotthypothekenkrediten, die zur Finanzkrise führten. Das führte zum Teil schon zu empfindlichen Strafen in der Branche.

Von

rtr

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