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13.04.2006

09:26 Uhr

Bündelung von Interessen

Französische Banken paktieren bei Euronext

Fünf französische Banken, allesamt Anteilseigner an der Euronext, haben sich zu einer Allianz zusammengeschlossen, um ein stärkeres Gewicht bei der Zukunftsplanung der Vierländerbörse zu haben.

HB PARIS. Gemeinsam hielten BNP Paribas, Calyon, Dexia, Societe Generale und Caisse des Depots et Consignations (CDC) 9,7 Prozent an Euronext, teilten die Banken am Donnerstag mit. „Diese Aktionäre haben entschieden, regelmäßig miteinander zu beraten mit dem Ziel, gemeinsame Standpunkte für die strategischen Möglichkeiten der Euronext zu finden“, heißt es weiter

Die Deutsche Börse hatte Mitte März offiziell die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der kleineren, französisch dominierten Euronext angekündigt. Mehrere französische Großunternehmen haben ihre Unterstützung angekündigt, knüpften diese jedoch an Bedingungen. Die Pariser Finanzszene steht den Fusionsbestrebungen skeptisch gegenüber, besonders dem Wunsch der Deutschen Börse, den gemeinsamen Sitz in Frankfurt haben zu wollen.

Über die Pläne französischer Banken, sich in punkto Euronext abzustimmen, hatte bereits das „Wall Street Journal“ Anfang April berichtet unter Berufung auf mit der Sache vertraute Kreise weiter. In dem Bericht hieß es weiter, eine zweite Gruppe von Aktionären solle aus verschiedenen niederländischen, französischen und belgischen Firmen gebildet werden. Dies werde derzeit von der Investmentbank Rothschild & Cie vorbereitet,. Beide Gruppen könnten den Angaben nach in Zukunft bei Euronext ein Gegengewicht schaffen zu anderen wichtigen Investoren wie etwa den Hedgefonds Children's Investment Fund und Atticus Capital.

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