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27.05.2014

19:05 Uhr

BVR-Präsident Fröhlich

Genossenschaftsbanken kritisieren EZB-Gebührenmodell

ExklusivBanken, die nur indirekt durch die EZB überwacht werden, sollen dennoch 15 Prozent der Kosten für die europäische Bankenaufsicht übernehmen. Gegen dieses EZB-Vorschlag regt sich Widerstand bei den Genossenschaftsbanken.

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich: Doppelbelastung mit der Bafin. dpa

Der Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), Uwe Fröhlich: Doppelbelastung mit der Bafin.

FrankfurtDie deutschen Volks- und Raiffeisenbanken kritisieren das Gebührenmodell der EZB für die Bankenaufsicht. „Wir können nicht gut mit dieser Doppelbelastung leben, schließlich finanzieren wir ja auch die deutsche Finanzaufsicht Bafin“, sagte der Präsident des Bundesverbands deutscher Volks- und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, dem Handelsblatt.

Die EZB hatte am Dienstag einen Entwurf vorgelegt, wie die Banken der Eurozone die Bankenaufsicht der Notenbank finanzieren sollen. Danach sollen auch Banken, die nur indirekt durch die EZB überwacht werden, etwa 15 Prozent der Gesamtkosten übernehmen. „Das hat unserer Einschätzung nach aber nichts mit der Proportionalität der Risiken zu tun. Wenn man die Risiken der kleinen Banken mit denen der großen Banken vergleicht, würden vermutlich noch andere Relationen herauskommen“, sagt Fröhlich.

Von

yo

Kommentare (1)

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28.05.2014, 08:29 Uhr

Die Sparkassen, Volks-,Raiffeisenbanken und auch Genossenschaftsbanken sind in meinen Augen viel zu zurückhaltend mit ihrer Kritik. Obwohl diese nicht bei den Zockereien der Großbanken beteiligt, sollen diese dennoch mit in die Haftung genommen werden. Draghi, Schäuble & Co. wollen unbedingt an das Geld der Sparer bei diesen Banken.

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