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25.04.2016

19:49 Uhr

Chinesische Banken

Keine verstärkte Kapitalflucht befürchtet

Der Abfluss von Kapital aus der Volksrepublik China wird in diesem Jahr wohl deutlich geringer ausfallen als noch 2015. Das schätzen Experten des Bankenverbandes IIF. Es besteht allerdings ein Restrisiko.

Experten fürchten für China keine verstärkte Kapitalflucht. Allerdings könne sich die Situation für China verschärfen, falls an den Märkten die Furcht vor einem erneuten unkontrollierten Wechselkursverfall der Landeswährung aufkommen sollte, warnen Experten des Bankenverbandes IIF. Reuters

Chinesische Banknoten

Experten fürchten für China keine verstärkte Kapitalflucht. Allerdings könne sich die Situation für China verschärfen, falls an den Märkten die Furcht vor einem erneuten unkontrollierten Wechselkursverfall der Landeswährung aufkommen sollte, warnen Experten des Bankenverbandes IIF.

LondonTrotz der Konjunkturabkühlung in China droht dem Land einer Studie zufolge im laufenden Jahr keine verstärkte Kapitalflucht. Der Bankenverband Institute of International Finance (IIF) schätzt in seinem am Montag vorgelegten Bericht, dass 2016 insgesamt 538 Milliarden Dollar aus dem Reich der Mitte abgezogen werden.

Damit würde der Abfluss von Kapital aus der Volksrepublik um ein Fünftel niedriger ausfallen als voriges Jahr. Damals verließen 674 Milliarden Dollar das Land. Allerdings könne sich die Situation für China verschärfen, falls an den Märkten die Furcht vor einem erneuten unkontrollierten Wechselkursverfall der Landeswährung aufkommen sollte, warnen die Experten des IIF.

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Von

rtr

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