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21.02.2013

11:56 Uhr

Citigroup

Direktoriumschef will wohl keine Aufspaltung mehr

Michael O'Neill, Direktoriumschef der Citigroup, plädierte damals für eine Aufspaltung der Citigroup. Nun hat er einem Zeitungsbericht zufolge seine Meinung geändert und sieht diesen Schritt als „nicht sinvoll“ an.

Ein Logo der Citigroup in New York. Michael O'Neill strebt nun doch keine Aufspaltung der Bank mehr an. dapd

Ein Logo der Citigroup in New York. Michael O'Neill strebt nun doch keine Aufspaltung der Bank mehr an.

Bangalore/New YorkDer Direktoriumschef der Citigroup strebt einem Zeitungsbericht zufolge keine Aufspaltung der drittgrößten US-Bank mehr an. Michael O'Neill sei zu dem Schluss gekommen, dass ein solcher Schritt derzeit nicht sinnvoll sei angesichts der wirtschaftlichen und regulatorischen Ungewissheit, berichtete das „Wall Street Journal“ in der Nacht zum Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise.

O'Neill zählte zu einer kleinen Gruppe von Direktoren, die der Citigroup nach der Finanzkrise nahe gelegte hatten, eine Aufspaltung Schritt zu prüfen.

Stellenabbau im Investment-Banking

Royal Bank of Canada

Die Royal Bank of Canada ist eines der wenigen Geldhäuser, welches das Investment-Banking ausbaut. Die Zahl der Mitarbeiter steigt von Ende 2011 bis Jahresende 2012 um 0,7 Prozent.

Goldman Sachs

Die US-Großbank Goldman Sachs reduzierte 2012 die Zahl der Mitarbeiter im Investment-Banking um 2,7 Prozent.

JP Morgan

Die Wall-Street-Bank reduziert ihr Investment-Banking um 3,1 Prozent.

Credit Suisse

Die Schweizer Credit Suisse kappt die Zahl der Mitarbeiter im Investment-Banking um 4,3 Prozent.

Morgan Stanley

Die US-Bank Morgan Stanley streicht die Mitarbeiterzahl um 8,5 Prozent zusammen.

Deutsche Bank

Der deutsche Primus streicht das Investment-Banking radikal zusammen: Die Deutsche Bank kappt die Zahl der Mitarbeiter in diesem Bereich um 13,3 Prozent.

Quelle: Bloomberg, Ende 2012 im Vergleich zu Ende 2011

Ein Firmensprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Citi-Chef Mike Corbat hatte im Dezember klargestellt, die Bank sehe ihre globale Ausrichtung als Wettbewerbsvorteil. In der Bankenbranche werden weltweit Jobs abgebaut, um die Kosten im Gefolge der Finanzkrise zu senken. Die Citigroup streicht 11.000 Stellen. Das sind vier Prozent der Belegschaft.

Von

rtr

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