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11.03.2016

17:54 Uhr

Commerzbank

Aufsichtsräte sollen reine Festvergütung bekommen

Die Commerzbank will dem moralischen Regelwerk der deutschen Großkonzerne besser entsprechen. Aufsichtsräte sollen deshalb künftig eine reine Festvergütung erhalten. Insgesamt wird ihr Lohn aber steigen.

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FrankfurtDie Commerzbank will die Vergütung des Aufsichtsrats ändern. Künftig sollen die Mitglieder des Kontrollgremiums eine reine Festvergütung erhalten, wie aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zur Hauptversammlung am 20. April hervorgeht. Dann müssen die Aktionäre über das neue System entscheiden.

Insgesamt soll die Vergütung steigen. Damit will die Commerzbank der gestiegenen Verantwortung und dem Arbeitsaufwand der Kontrolleure Rechnung tragen.

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Die derzeitige Regelung sieht neben einer festen jährlichen Vergütung eine variable Vergütung vor, die von der Ausschüttung einer Dividende für das jeweilige Geschäftsjahr abhängt. Für das vergangenen Jahr sollen die Commerzbank-Aktionäre erstmals seit der Finanzkrise wieder eine Dividende bekommen.

Künftig sollen die Mitglieder des Aufsichtsrats eine feste jährliche Vergütung von 80.000 Euro bekommen. Bislang sind es 40.000; hinzu kommen 3000 Euro für jede 5 Cent Dividende pro Aktie, die über 10 Cent legt. Das heißt beim aktuellen Dividendenvorschlag von 20 Cent erhält jeder Aufsichtsrat insgesamt 46.000 Euro. Der Aufsichtsratsvorsitzende soll weiter das Dreifache bekommen, sein Stellvertreter das Doppelte dieser Vergütung. Für Ausschüsse und Sitzungen gibt es Zuschläge.

Mit der Umstellungen auf eine reine Festvergütung will das Institut dem moralischen Regelwerk der deutschen Großkonzerne – dem Corporate-Governance-Kodex – besser entsprechen. Die Commerzbank geht davon aus, dass eine Festvergütung der Kontrollfunktion des Aufsichtsrats besser Rechnung trägt.

Von

dpa

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