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22.03.2017

17:11 Uhr

Commerzbank

Geschäfte in der Schweiz erst 2020 profitabel

Eigentlich hatte man gehofft, schon in diesem Jahr schwarze Zahlen zu schreiben. Doch Franken-Kurs, Negativzinsen und Margenschwund machen dem Schweiz-Ableger der Commerzbank einen Strich durch die Rechnung.

Das Geschäft in der Schweiz geht schleppender voran als angenommen. AFP; Files; Francois Guillot

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Das Geschäft in der Schweiz geht schleppender voran als angenommen.

ZürichDie Commerzbank braucht für das Erreichen der Gewinnschwelle in der Schweiz mehr Zeit als ursprünglich geplant. „Operativ machen wir noch keinen Gewinn“, sagte Landeschef Marc Steinkat am Donnerstag in Zürich. Im Tagesgeschäft solle die Bank in der Schweiz bis 2019 oder 2020 einen Gewinn erwirtschaften. Bei der Aufnahme des Geschäfts im Jahr 2014 hatte das Institut innerhalb von drei bis fünf Jahren schwarze Zahlen in Aussicht gestellt. Doch die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank im Januar 2015, die Einführung von Negativzinsen und der Margenschwund hätten der Bank einen Strich durch die Rechnung gemacht, erklärte Steinkat.

Erreichen will die Bank ihr Ziel durch eine Ausweitung des Geschäfts. „Wir haben 7.400 potenzielle Kunden ausgemacht“, sagte Steinkat. 2016 habe die Commerzbank die Zahl der Kunden um 20 Prozent auf knapp 1600 Kunden gesteigert. Das Frankfurter Institut bedient in der Schweiz fast ausschließlich Firmen und kommt inzwischen auf ein Kreditvolumen von 7,7 Milliarden Franken. Das Wachstum wolle die Bank mit einem stabilen Mitarbeiterbestand stemmen. Sie beschäftigt in der Schweiz an sechs Standorten rund 100 Mitarbeiter.

Von

rtr

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