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24.03.2017

17:30 Uhr

Commerzbank-Prüfer

Ernst & Young darf auf viertes Dax-Mandat hoffen

Da die Commerzbank ihren bisherigen Prüfer PwC austauschen muss, kann Ernst & Young auf ein weiteres Mandat hoffen. Bisher hat EY die Dax-Mandate von Siemens, Beiersdorf und HeidelbergCement.

Die Commerzbank will ihren Bilanzprüfer wechseln - dies ist das Resultat einer EU-Verordnung. Diese schreibt Unternehmen vor, dass sie nach spätestens zehn Jahren einen neuen Prüfer wählen müssen. dpa

Commerzbank - Wechsel bei Bilanzprüfer

Die Commerzbank will ihren Bilanzprüfer wechseln - dies ist das Resultat einer EU-Verordnung. Diese schreibt Unternehmen vor, dass sie nach spätestens zehn Jahren einen neuen Prüfer wählen müssen.

FrankfurtDie Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY (Ernst & Young) darf auf ein viertes Mandat zur Bilanzprüfung eines Dax-Konzerns hoffen. Die Commerzbank will 2018 ihren langjährigen Prüfer PwC austauschen und schlägt der Hauptversammlung vor, stattdessen EY zu wählen, wie aus der am Freitag veröffentlichten Einladung zu dem Aktionärstreffen am 3. Mai hervorgeht. Von den prestigeträchtigen Dax-Mandaten hat EY bisher nur Siemens, Beiersdorf und HeidelbergCement. Platzhirsch ist der Konkurrent KPMG mit 18 Prüfungsmandaten, PwC kommt - einschließlich der Commerzbank - auf neun.

Der Wechsel ist das Ergebnis einer EU-Verordnung, nach der Unternehmen die Prüfung ihrer Jahresabschlüsse spätestens nach zehn Jahren neu ausschreiben müssen. Banken und Versicherer müssen nach zehn Jahren in jedem Fall einen neuen Prüfer wählen. Für kleinere Wirtschaftsprüfungsgesellschaften ist es trotzdem schwer, in die Phalanx der „großen Vier“ - dazu gehört auch Deloitte - einzubrechen. Auch die Wirtschaftsprüfer waren in der Finanzkrise ins Gerede gekommen, weil man ihnen vorwarf, vor Risiken in Bankbilanzen nicht gewarnt zu haben.

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Von

rtr

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