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22.02.2016

14:50 Uhr

Computerpanne

Derivatebörse setzt Handel aus

VonMichael Brächer

Bei Europas größter Derivatebörse Eurex stand am Montagmittag der Handel still. Die Gründe für den Ausfall sind noch unklar. Inzwischen läuft das System aber wieder wie gewohnt.

Händler im Handelssaal der Börse Frankfurt: Am Montag legten technische Probleme den Derivatehandel lahm. dpa

Frankfurter Börse

Händler im Handelssaal der Börse Frankfurt: Am Montag legten technische Probleme den Derivatehandel lahm.

FrankfurtFür die Derivatebörse Eurex begann die neue Woche mit einem Knall: Technische Schwierigkeiten legten am Montag das Handelssystem von Europas größter Derivatebörse lahm. „Zur Vermeidung der Gefährdung der Funktionsfähigkeit des Börsenhandels ist der Börsenhandel auf Eurex bis auf weiteres Unterbrochen“, hieß es in einer Mitteilung der Börse. Der Handel wurde um 11.10 Uhr unterbrochen. Um 12.50 Uhr setze er wieder ein. Die Ursache der Probleme würden noch untersucht, teilte ein Sprecher mit.

Eurex gehört zur Deutsche-Börse-Gruppe. Auf der Handelsplattform namens T7 werden Zinsderivate, Futures auf Deutsche Bundesanleihen oder Indizes wie den Dax gehandelt. Mit den Instrumenten sichern sich Investoren gegen Kursschwankungen ab. Eurex ist die größte Derivateplattform in Europa. Im vergangenen Jahr wurden dort täglich im Durchschnitt rund 9 Millionen Kontrakte gehandelt.

Schon im vergangenen Juli hatte Eurex den Handel mit Futures und Optionen für mehr als zwei Stunden wegen technischer Probleme ausgesetzt. Dass der Handel an der Börse stillsteht, kommt immer wieder vor. Im vergangenen Jahr waren etwa die Systeme der New Yorker Börse NYSE für 3,5 Stunden ausgefallen.

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