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29.06.2016

18:52 Uhr

Credit Suisse

CS-Präsident sieht Brexit-Votum als Chance für die Schweiz

Die aktuelle Situation für Banken ist herausfordernd, der Druck auf die Geldhäuser ist groß – auch auf die Credit Suisse. Deren Verwaltungsratspräsident hofft nun auf positive Auswirkungen des Brexit-Votums.

Urs Rohner, Verwaltungschef der Credit Suisse, hofft auf positive Auswirkungen des Brexit-Votums. Reuters

Vom Ruf als Safe Haven profitieren

Urs Rohner, Verwaltungschef der Credit Suisse, hofft auf positive Auswirkungen des Brexit-Votums.

ZürichDie Credit Suisse und der Finanzplatz könnten nach den Worten von Verwaltungsratspräsident Urs Rohner vom Brexit-Votum der Briten profitieren. „Der Finanzplatz Schweiz hat Potenzial, vom Ruf als Safe Haven zu profitieren“, sagte Rohner in einem am Mittwoch vorab verfügbaren Interview der „Handelszeitung“. „So hilft der Brexit auch unserer Schweizer Universalbank über die mittlere Frist.“ Die zweitgrößte Schweizer Bank halte an den Plänen fest, mit der Einheit Credit Suisse Schweiz AG im kommenden Jahr an die Börse zu gehen.

Die Credit-Suisse-Aktionäre stünden hinter dem Verwaltungsrat und hinter ihm. Die aktuelle Situation sei herausfordernd, der Druck auf die Banken und speziell auf die Credit Suisse sei groß. Schließlich befinde sich das Institut mitten in einem Umbau. „Wir haben mit vielen Investoren, auch mit unseren Großinvestoren sehr intensiv über die Strategie geredet und tun dies weiterhin in einem permanenten Prozess“, sagte Rohner. „Da gibt es keinen strategischen Dissens.“ Auch Kritik an Konzernchef Tidjane Thiam trat er entgegen: „Ich bin wie der gesamte Verwaltungsrat überzeugt, dass er der richtige Mann für diese Aufgabe ist.“

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Von

rtr

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