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05.07.2016

13:05 Uhr

Credit Suisse im Umbau

Schweizer Großbank bündelt Aktien- und Anleihegeschäft in Asien

Umbau in Fernost: Die Credit Suisse legt die Geschäfte mit Aktien und Anleihen in Asien zusammen. Der Plan ist Teil einer Umstrukturierung bei der Schweizer Großbank. Künftig sollen die Geschäfte risikoärmer werden.

Credit-Suisse-Chef Tidjam Thiam will das Anleihegeschäft des Instituts weltweit eindampfen und dafür die risikoärmere Vermögensverwaltung ausbauen. Reuters

Neue Strategie

Credit-Suisse-Chef Tidjam Thiam will das Anleihegeschäft des Instituts weltweit eindampfen und dafür die risikoärmere Vermögensverwaltung ausbauen.

HongkongDie Credit Suisse baut ihr Investmentbanking in Asien um. Die Schweizer Großbank legt das Aktien- und das Anleihengeschäft in der Region zusammen, wie einer Reuters am Dienstag vorliegenden internen Mitteilung zu entnehmen war. Leiter des neuen Bereichs werde mit sofortiger Wirkung Ali Naqvi, der bisher das Aktiengeschäft verantwortete und die Erträge dabei verdoppeln konnte. Der seit einem Jahr amtierende Konzernchef der Credit Suisse, Tidjam Thiam, ist dabei, das Anleihengeschäft des Instituts weltweit einzudampfen und stattdessen das risikoärmere Vermögensverwaltungsgeschäft auszubauen.

Mit der Zusammenlegung des Aktien- und des Anleihengeschäfts wolle die Bank den Kunden Anlagenklassen-übergreifende Produkte anbieten und die Fähigkeit stärken, mit Risiken umzugehen, hieß es in dem Memo. Als Teil des Umbaus ernannte Credit Suisse Ken Pang, der bisher das Aktienderivate-Geschäft leitete, zum Chef des gesamten Handels in der Region. Einem Insider zufolge könnte die Reorganisation des Asiengeschäfts weitere Managementwechsel nach sich ziehen.

Ein Credit-Suisse-Sprecher bestätigte den Inhalt des Memos, wollte aber keine weiteren Angaben machen.

Von

rtr

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