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31.03.2016

13:17 Uhr

Credit Suisse

Keine „blinden Flecken” im Handel

Nach Veröffentlichung von Verlusten mit illiquiden Anleihen in der vergangenen Woche stand die Credit Suisse in der Kritik. Der Vorwurf: Die Bank wisse nicht genug über ihre Handelspositionen Bescheid. Nun kontert sie.

Verwaltungsratspräsident Urs Rohner betonte, dass es beim Handel mit illiquiden Anleihen keine „blinden Flecken” gegeben habe. Reuters

Credit Suisse

Verwaltungsratspräsident Urs Rohner betonte, dass es beim Handel mit illiquiden Anleihen keine „blinden Flecken” gegeben habe.

ZürichEine Woche nach der Veröffentlichung von erneuten Verlusten mit illiquiden Anleihen ist Credit Suisse Vorwürfen entgegengetreten, dass die Spitze der Schweizer Großbank über die Handelspositionen zu wenig Bescheid weiß. „Es hat keine blind spots gegeben”, sagte Verwaltungsratspräsident Urs Rohner am Donnerstag auf einer Konferenz. „Die Frage ist dann, wie gewisse Positionen auf einen gewissen Zeitpunkt bewertet werden und für welchen Zeitpunkt welche Positionen wie gemanagt und gehandelt werden”, sagte er weiter.

Die größten Banken Europas (nach Marktkapitalisierung)

Platz 10

Intesa Sanpaolo
Italien
28,472 Milliarden Euro

Stand: Anfang Juli 2016. Quelle: S&P Global Market Intelligence

Platz 9

Nordea Bank
Schweden
30,411 Milliarden Euro

Platz 8

Banco Bilbao
Spanien
32,701 Milliarden Euro

Platz 7

ING Groep
Niederlande
35,7527 Milliarden Euro

Platz 6

PAO Sberbank of Russia
Russland
40,396 Milliarden Euro

Platz 5

UBS Group
Schweiz

43,209 Milliarden Euro

Platz 4

Lloyds Banking Group

Großbritannien

46,368 Milliarden Euro

Platz 3

Banco Santander

Spanien

49,393 Milliarden Euro

Platz 2

BNP Paribas

Frankreich

49,495 Milliarden Euro

Platz 1

HSBC

Großbritannien

110,804 Milliarden Euro

Vor einer Woche sagte der Credit-Suisse-Chef Tidjane Thiam in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg, dass einige der Händler der Bank in den vergangenen Monaten die Bestände an faulen und anderen wenig gehandelten Aktiva erhöht hatten, ohne führende Manager der Bank darüber zu informieren. Daraufhin wurde Kritik am Management der Bank laut.

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Credit Suisse musste in diesem Jahr bis zum 11. März rund 258 Millionen Dollar an Abschreibungen vornehmen und einen Verlust von 495 Millionen Dollar im vierten Quartal verbuchen wegen ihrer Bestände an faulen Verbindlichkeiten, gehebelten Krediten und verbrieften Produkten, wie vor kurzem einem Bloomberg-Artikel zu entnehmen war.

Von

rtr

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