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07.08.2014

17:58 Uhr

„Dark Pools“

Auch Goldman Sachs gesteht Ermittlungen ein

Nun muss auch die US-Investmentbank Goldman Sachs einräumen, Gegenstand von Ermittlungen zu sein. Die Bank steht genau wie mehrere europäischen Konkurrenten im Verdacht, auf anonymen Handelsplattformen betrogen zu haben.

Die US-Investmentbank Golden Sachs gesteht ein, dass gegen sie ermittelt wird. Grund sind undurchsichtige Geschäfte in den sogenannten „Dark Pools“, anonyme, außerbörsliche Handelsplattformen. dpa

Die US-Investmentbank Golden Sachs gesteht ein, dass gegen sie ermittelt wird. Grund sind undurchsichtige Geschäfte in den sogenannten „Dark Pools“, anonyme, außerbörsliche Handelsplattformen.

Die Ermittlungen der Aufseher wegen außerbörslicher Handelsplattformen bei Großbanken ziehen immer weitere Kreise. Nach einer Reihe europäischer Institute räumte am Donnerstag auch Goldman Sachs ein, Gegenstand einer Untersuchung zu sein. Welche Behörden den Bereich durchleuchteten, sagte die US-Investmentbank nicht. Fox Business Network hatte in dieser Woche berichtet, die New Yorker Staatsanwaltschaft nehme Goldman Sachs und Morgan Stanley wegen der sogenannten „Dark Pools“ unter die Lupe.

Auf diesen anonymen Handelsplattformen müssen Käufer und Verkäufer ihre Orders nicht publik machen. Genutzt wird der Schattenhandel besonders von institutionellen Investoren, die unbemerkt große Aktienpakete kaufen oder verkaufen wollen. In dem Markt tummeln sich auch viele Hedgefonds und Hochfrequenzhändler. Die fehlende Transparenz hat die Aufsichtsbehörden auf den Plan gerufen. Sie befürchten, dass einige Marktteilnehmer von den Banken zugunsten der Hochfrequenzhändler über den Tisch gezogen wurden.

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Eine der größten privaten Aktienhandelsplattformen steht laut einem Zeitungsbericht vor dem Aus: Die US-Bank Goldman Sachs findet das Geschäft mit den „Dark Pools“ offenbar zu risikoreich.

Es gibt mindestens eine US-Sammelklage gegen Finanzinstitute, in denen ihnen Verstöße gegen amerikanisches Wertpapierrecht vorgeworfen werden.

Ermittlungen hatten zuletzt unter anderem Deutsche Bank, UBS und Credit Suisse eingeräumt. Ende Juni war bekanntgeworden, dass die USA die britische Großbank Barclays wegen umstrittener Geschäfte in den "Dark Pools" verklagen.

Von

rtr

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