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20.01.2010

07:54 Uhr

Deal mit Metlife

AIG darf auf frische Milliarden hoffen

Der notleidende US-Versicherungskonzern American International Group (AIG) dürfte schon bald frisches Geld in die Kasse bekommen. AIG steht laut US-Medienberichten kurz vor dem Verkauf seiner Lebensversicherungs American Life Insurance Co. -Tochter (Alico) an den Rivalen Metlife.

AIG-Gebäude in New York: Das Geld aus dem Alico-Verkauf fließt direkt in die Staatskasse. ap

AIG-Gebäude in New York: Das Geld aus dem Alico-Verkauf fließt direkt in die Staatskasse.

HB NEW YORK. Beide Seiten hätten sich in den vergangenen Wochen wieder angenähert, nachdem ein erster Abschluss an unterschiedlichen Preisvorstellung geplatzt sei, berichteten "Wall Street Journal" und "New York Times" übereinstimmend. Momentan steht demnach ein Preis zwischen 14 und 15 Milliarden Dollar im Raum.

Von dem Geschäft würde der Staat profitieren. Die US-Regierung hatte mehr als 182 Mrd. Dollar in AIG gepumpt, um den Konzern auf dem Höhepunkt der Finanzkrise vor dem Zusammenbruch zu bewahren, und war dadurch mit knapp 80 Prozent zum größten Anteilseigner aufgestiegen. Mit Verkäufen versucht das neue AIG-Management um Robert Benmosche nun, zumindest einen Teil der Staatshilfe zurückzuzahlen.

Rund neun Mrd. Dollar aus dem Verkauf von Alico sollen direkt in die Staatskasse fließen. AIG versucht bereits seit Monaten, einen Käufer für sein amerikanisches und auch sein asiatisches Lebensversicherungs-Geschäft (AIA) zu finden. Ein Börsengang der beiden Sparten steht weiter zur Debatte. Aus dem Verkauf des Asiengeschäfts sollen dem Staat sogar rund 16 Mrd. Dollar zugute kommen.

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