Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.02.2004

15:04 Uhr

Details sollen bis Juni ausgearbeitet werden

Commerzbank legt Streit um Betriebsrente bei

Die Commerzbank hat sich mit dem Gesamtbetriebsrat auf Eckpunkte einer neuen Altervorsorge geeinigt. Damit endet ein im Januar ausgebrochener Streit.

HB FRANKFURT. Der Vorstand der Bank hatte 24 000 Mitarbeitern die Betriebsrente gekündigt und damit heftige Kritik geerntet. „Wir waren angetreten, um die Betriebsrente als wichtige Säule der Altersvorsorge zu erhalten. Dieses Ziel konnten wir erreichen“, sagte Uwe Tschäge, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates der Commerzbank am Freitag. An die Stelle der bisherigen drei betrieblichen Versorgungswerke werde eine einheitliche betriebsbezogene Regelung treten, hieß es in einer Mitteilung von Deutschlands drittgrößter Bank.

Bisher erworbene Anwartschaften würden zum Start des neuen Altersvorsorge-Systems in einen sogenannten Initialbaustein übertragen. Auf diesem aufbauend werde die Bank von Januar 2005 an einen bestimmten Prozentsatz des Gehalts für jeden einzelnen Mitarbeiter zahlen, teilte das Unternehmen am Freitag in Frankfurt mit. Zudem werde die Bank unverändert am Versicherungsverein des Bankgewerbes (BVV) als zweiter Säule der betrieblichen Altersversorgung in der Commerzbank festhalten.

„Wir haben eine für die Mitarbeiter und das Unternehmen gute, tragfähige Lösung gefunden“, erklärte Personalvorstand Andreas de Maizire. Mit der neuen Regelung erreiche die Bank das Ziel, die erheblichen und schwer kalkulierbaren Risiken der Altvereinbarungen auszuschließen und erhoffe sich Kosteneinsparungen. Details werden in den nächsten Wochen ausgearbeitet. Bis zum 30. Juni soll die neue Betriebsvereinbarung abgeschlossen werden.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×