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26.11.2015

02:52 Uhr

Deutsche Bank auch betroffen

Pensionsfonds reicht Klage gegen zehn Banken ein

Ein Pensionsfonds aus Chicago wittert Absprachen von zehn Geldhäusern und zwei Handelsplattformen und fühlt sich im Nachteil. Unter den Beschuldigten befindet sich auch die Deutsche Bank.

Die Sammelklage richtet sich gegen die Deutsche Bank, aber auch große US-Häuser wie JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America. Betroffen sind zudem Schweizer und britische Institute. dpa

Deutsche Bank

Die Sammelklage richtet sich gegen die Deutsche Bank, aber auch große US-Häuser wie JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America. Betroffen sind zudem Schweizer und britische Institute.

New YorkDen großen Banken droht erneut juristischer Ärger: Zehn weltweit führende Geldhäuser und zwei Handelsplattformen sollen mit Absprachen den Wettbewerb auf dem 320 Billionen Dollar schweren Markt für sogenannte Zinsswaps behindert haben.

Eine entsprechende Klage wurde am Mittwoch bei einem Gericht im New Yorker Finanzdistrikt Manhattan eingereicht. Sie richtet sich unter anderem gegen die Deutsche Bank, aber auch große US-Häuser wie JP Morgan, Goldman Sachs, Bank of America und die Citigroup. Auch die Schweizer UBS und die Credit Suisse wurden verklagt, ebenso wie britische Barclays und die Royal Bank of Scotland.

Eingereicht wurde die Klage von einem Pensionsfonds aus Chicago, der nach eigener Darstellung wegen des eingeengten Wettbewerbs zu viel bezahlen musste, um solche Derivate-Angebote der Banken in Anspruch zu nehmen. Die Institute verhinderten einen stärkeren Handel von Zinsswaps auf elektronischen Plattformen. Das habe ihnen über die Jahre Milliarden zusätzlich eingebracht, so die Anklage. Viele Marktteilnehmer nutzen Swaps, um sich gegen Zinsänderungsrisiken abzusichern.

Zahlreiche Banken rund um den Globus müssen sich bereits wegen der Manipulation des Devisenmarktes und von Referenzzinssätzen wie dem Libor verantworten.

Von

rtr

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