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22.01.2013

00:56 Uhr

Deutsche Bank

Co-Vorstandschef Fitschen unter Druck

Neuer Ärger für den Co-Vorstandschef der Deutschen Bank: Die Staatsanwaltschaft wirft Jürgen Fitschen falsche Angaben über die Razzia vor. Die Behörde weist die Kritik des Co-Chefs der Deutschen Bank zurück.

Der Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bank AG, Jürgen Fitschen. dpa

Der Co-Vorstandsvorsitzenden der Deutsche Bank AG, Jürgen Fitschen.

FrankfurtDer Co-Vorstandschefs der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, hat laut einem Zeitungsbericht mit seiner Kritik an der Durchsuchung seiner Konzernzentrale die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main verärgert. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Dienstagsausgabe berichtet, hatte Fitschen auf einem Neujahrsempfang erklärt, das Vorgehen der Behörden wegen des Verdachts der schweren Steuerhinterziehung beim Handel mit Emissionszertifikaten sei unverhältnismäßig gewesen. Die Anklagebehörde wies dies zurück.

"Ich kann keinen Sinn darin entdecken, dass 500 Mann - teilweise vermummt, teilweise mit Maschinenpistolen - im Foyer der Deutschen Bank aufmarschiert sind", sagte Fitschen laut "FAZ" bei dem Empfang. Ein Sprecher der Anklagebehörde sagte der Zeitung dazu, bei dem Einsatz habe es keine vermummten Beamten gegeben. Auch habe definitiv keiner der Polizisten eine Maschinenpistole getragen.

Die Behauptung, dass 500 Beamte im Foyer aufmarschiert seien, treffe ebenfalls nicht zu, sage der Sprecher der "FAZ". Diese Zahl stimme allenfalls für den bundesweit koordinierten Einsatz an jenem Tag. Sie hätten eingesetzt werden müssen, um in den zahlreichen Büroräumen gleichzeitig sicherzustellen, dass keine Beweise vernichtet würden. Der Sprecher betonte überdies, die Polizei habe bei dem Einsatz in Frankfurt nicht, wie vielfach verbreitet worden sei, einen Hubschrauber eingesetzt.

Von

afp

Kommentare (8)

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dackelmann

22.01.2013, 07:28 Uhr

wenn sich die oberste führungsfigur eines konzerns sla opfer inszenieren will und muß,zeigt dieses verhalten,daß in der sache nix entlastentes vorgetragen werden kann und der amtsinhaber die höchste form der unfähigkeit erreicht hat.

das eingeständnis den laden nicht mehr zu uberblicken schwingt mit,also sollte man fitschen helfen und den laden zerschlagen.

[...]

Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte bleiben Sie sachlich.

G.Green

22.01.2013, 07:41 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Gabriel

22.01.2013, 07:44 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

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