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29.01.2010

18:42 Uhr

Deutsche Bank

EU genehmigt Sal.-Oppenheim-Übernahme

Die EU-Kommission hat nichts gegen die Übernahme der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank einzuwenden. Das Vermögensverwaltungsgeschäft der Deutschen Bank sei auch mit Sal. Oppenheim noch deutlich kleiner als das der Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse.

HB BRÜSSEL. Die EU-Kommission hat nichts gegen die Übernahme der angeschlagenen Privatbank Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank einzuwenden. "Die Prüfung der geplanten Transaktion zeigte, dass die horizontalen Überlappungen zwischen dem Geschäft der Deutschen Bank und dem von Sal. Oppenheim beschränkt sind", erklärte die Kommission am Freitagabend.

Das Vermögensverwaltungsgeschäft der Deutschen Bank für reiche Kunden ist auch mit Sal. Oppenheim noch deutlich kleiner als das der Schweizer Großbanken UBS und Credit Suisse. Die Übernahme soll noch im ersten Quartal abgeschlossen werden.

Die Familieneigentümer müssen Sal. Oppenheim für rund eine Milliarde Euro verkaufen, nachdem die Bank den ersten Verlust der Nachkriegszeit und die Folgen einiger kostspieliger Fehlinvestitionen ohne fremde Hilfe nicht mehr bewältigt hätte.

Die Deutsche Bank interessiert sich allerdings nicht für die Investmentbank von Sal. Oppenheim. Die australische Macquarie Bank übernimmt das Derivate-Geschäft und zeigt zudem Interesse an dem Bereich, der Wertpapier-Platzierungen organisiert und Aktienanalysen erstellt.

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