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16.01.2017

13:40 Uhr

Deutsche Bank

Geldhaus kehrt auf den Anleihenmarkt zurück

Erstmals seit März 2016 begibt die Deutsche Bank wieder eine Anleihe. Im vergangenen Jahr hatten Investoren angesichts einer drohenden Strafe in den USA Bedenken wegen der Bedienung der Papiere geäußert.

Im Frühjahr 2016 Bank hatte betont, dass ihre Liquidität zur Bedienung von Anleihen ausreichend sei. Investoren waren angesichts einer drohenden Strafzahlung verunsichert. Nun wagt sich die Bank wieder auf den Anleihenmarkt. dpa

Deutsche Bank

Im Frühjahr 2016 Bank hatte betont, dass ihre Liquidität zur Bedienung von Anleihen ausreichend sei. Investoren waren angesichts einer drohenden Strafzahlung verunsichert. Nun wagt sich die Bank wieder auf den Anleihenmarkt.

LondonDie Deutsche Bank wagt sich zum ersten Mal seit zehn Monaten wieder an den Markt für unbesicherte Anleihen. Die Bank öffnete am Montag die Bücher für eine fünfjährige Euro-Emission mit einem Kupon von 165 Basispunkten über der Swap-Mitte, wie der Thomson-Reuters-Informationsdienst IFR berichtete. Zuletzt hatte die Deutsche Bank im März 2016 eine vierjährige Anleihe über 1,5 Milliarden Euro begeben. Sie war am Markt im September zeitweise mit deutlichen Renditeaufschlägen gehandelt worden.

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Die Deutsche Bank will im Frühjahr ihre Unternehmensstrategie anpassen. Das Geldhaus wolle „in die Offensive“ gehen. Damit kommt sie Investoren entgegen, die schon lange eine strategische Neuausrichtung fordern.

Das größte deutsche Geldhaus hatte im vergangenen Jahr wiederholt für Stirnrunzeln an den Anleihemärkten gesorgt, weil Investoren sich angesichts der drohenden Strafzahlungen und ihrer relativ dünnen Kapitaldecke Sorgen um die Bedienung der Papiere machten. Die Bank hatte sogar eigens betont, dass ihre Liquidität ausreichend sei. Nach der grundsätzlichen Einigung mit den US-Behörden im Streit um den Verkauf von Hypotheken-Papieren hofft die Deutsche Bank auf eine Beruhigung der Anleger.

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