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25.07.2017

10:46 Uhr

Deutsche-Bank-Großaktionär HNA

„Kein Druck von Banken und Regulierern“

Laut Berichten üben Banken und Regulierungsbehörden Druck auf den Deutsche-Bank-Großaktionär HNA aus. Der Chef des chinesischen Konzerns dementiert die Behauptungen – bei der Kreditvergabe gebe es keine Einschränkungen.

Das chinesische Unternehmenskonglomerat ist auf weltweiter Einkaufstour. Reuters

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Das chinesische Unternehmenskonglomerat ist auf weltweiter Einkaufstour.

LondonDer Chef des chinesischen Mischkonzerns und Deutsche-Bank-Großaktionärs HNA, Adam Tan, hat Berichte über wachsenden Druck von Banken und Regulierungsbehörden auf sein Unternehmen zurückgewiesen. HNA unterhalte nach wie vor enge Arbeitsbeziehungen zu seinen wichtigsten Wall-Street-Banken wie JPMorgan, UBS und Morgan Stanley, sagte Tan der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Spekulationen, dass einige Banken ihre Kredite an die Gruppe zurückfahren würden, seien nicht wahr. Die einzige Bank, die keine Geschäfte mehr mit HNA mache, sei die Bank of America Merrill Lynch.

Die Beziehungen zu dieser Bank seien jedoch nicht besonders eng gewesen. Die von der chinesischen Bankenregulierungsbehörde vergangenen Monat angeordnete Überprüfung der Kredite bezeichnete Tan als Routine. Diese stelle kein besonderes Hindernis für die Geschäfte der Gruppe dar.

Deutsche-Bank-Großaktionär HNA kann keinen wachsenden Druck von Banken und Regulierungsbehörden feststellen. dpa

Deutsche Bank

Deutsche-Bank-Großaktionär HNA kann keinen wachsenden Druck von Banken und Regulierungsbehörden feststellen.

HNA gehört zu den chinesischen Unternehmen, die zuletzt massiv im Ausland eingekauft und dabei für Aufsehen gesorgt haben. Die Europäische Zentralbank erwägt eine Überprüfung der beiden Deutsche-Bank-Anteilseigner HNA und die Königsfamilie von Katar. Bei derartigen Prüfungen geht es vor allem um die Frage, ob die Investoren zahlungsfähig und vertrauenswürdig sind. Tan sagte, bisher habe es keinen Kontakt mit der EZB gegeben. 

Von

rtr

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