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06.01.2016

18:57 Uhr

Deutsche Bank im Libor-Skandal

Ex-Mitarbeiterin klagt wegen Entlassung

Im Rahmen der Libor-Affäre hat die Deutsche Bank mehrere Manager entlassen. Nun will eine Ex-Mitarbeiterin juristisch dagegen vorgehen. Der Schritt war eine Bedingung des Vergleichs mit den Behörden, betont das Geldhaus.

In den Libor-Zinsskandal sind Banken weltweit verstrickt. dpa

Deutsche Bank in Frankfurt

In den Libor-Zinsskandal sind Banken weltweit verstrickt.

LondonEine ehemalige Mitarbeiterin der Deutschen Bank in London hat das Geldhaus wegen ihrer Entlassung im Rahmen der Libor-Affäre verklagt. Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Unterlagen des zuständigen britischen Arbeitsgerichts hervorgeht, wirft Shivani Mathur dem Geldhaus vor, sie zu unrecht gefeuert und sexuell diskriminiert zu haben. Sie war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Ein Sprecher der Deutschen Bank erklärte, Mathurs Entlassung sei eine Bedingung eines Vergleichs mit den Behörden in den USA und Großbritannien gewesen.

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Weltspitze – das war der hehre Wunsch der Deutschen Bank im Investmentbanking. Doch die Einnahmen brechen ein, der Abstand zu den Platzhirschen der Wall Street wird größer. Und der Umbau ist längst nicht abgeschlossen.

Als Teil dieser im April geschlossenen Übereinkunft wurden neben Mathur sechs weitere Manager vor die Tür gesetzt. Die Deutsche Bank erklärte sich zudem zur Zahlung einer Rekordstrafe von 2,5 Milliarden Dollar bereit. In den Libor-Zinsskandal sind Banken weltweit verstrickt. Nach Erkenntnissen der Regulierer haben sich einzelne Händler bei wichtigen Referenzzinsen abgesprochen, um Handelsgewinne einzustreichen.

Von

rtr

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