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31.10.2012

17:01 Uhr

Deutsche Bank

Investmentbanker wieder Gewinnbringer

Das zuletzt kriselnde Investmentbanking hat der Deutschen Bank wieder Gewinne beschert. Allerdings schlagen die Kosten für den Konzernumbau auf die Rendite durch.

Das Investmentbanking der Deutschen Bank fährt wieder Gewinne ein. dapd

Das Investmentbanking der Deutschen Bank fährt wieder Gewinne ein.

FrankfurtDas zuletzt kriselnde Investmentbanking hat der Deutschen Bank im dritten Quartal wieder ordentliche Gewinne beschert. Allerdings fielen bereits 276 Millionen Euro an Ausgaben für das Sparprogramm des Führungsduos aus Anshu Jain und Jürgen Fitschen an, wodurch der Gewinn nach Steuern bei 755 Millionen Euro stagnierte, wie das größte deutsche Geldhaus am Dienstag in Frankfurt am Main mitteilte.

Das Investmentbanking lieferte einen Gewinn von 662 Millionen Euro vor Steuern, zehnmal so viel wie im Vorjahresquartal und so viel wie kein anderes Segment der Deutschen Bank. Von den eigenen Renditezielen ist das Institut dennoch weit entfernt. Nach Steuern betrug die Eigenkapitalrendite 5,3 Prozent. Das jüngst ausgegebene Ziel liegt bei 12 Prozent.

Die Aktie der Deutschen Bank war am Nachmittag Spitzenreiter im DAX. Das Papier notierte gegen 15.00 Uhr mit einem Plus von 3,7 Prozent bei 34,53 Euro.

Kommentare (4)

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Erich-Schlapphut

31.10.2012, 19:21 Uhr

Würde mal sagen das sind wieder mal Taschenspielertricks mit Zahlen, bei der nächsten leichten Krisenböe tritt der Schwindel zu Tage.

Account gelöscht!

31.10.2012, 23:18 Uhr

Solange die Menschen nicht wissen, wie das Geld und die Wurst gemacht werden, können sie ruhiger schlafen.

Würde der Staat, das Volk, wie es ihm eigentlich zustände, sein Geld selber aus der Luft schöpfen, und dieses ungerechtfertigte Monopol nicht den Privatbanken überlassen, hätte der Staat keine Schulden.

Unser Geldsystem ist darauf ausgerichtet, die Menschen zugunsten der Eliten zu versklaven. Mit dem ESM wurde dieses Versklavungssystem von der BRD auf EU Ebene gehoben.

Der Euro ist das Instrument dazu. Europa wird gerade in eine Bankendiktatur transferiert.

Die Politiker fürchten den Zusammenbruch des jetzigen Geldsystems wie der Teufel das Weihwasser. Aus gutem Grund. Ist nämlich erst mal das Geldschöpfungsmonopol von den Privatbanken zum Staat gewandert, bräuchten wir alle keine Steuern mehr zu bezahlen.

Diese Umstellung auf ein anderes Geldsystem wäre für die Menschheit so enorm wichtig, bedeutet es doch eine Abkehr von Willkürherrschaft, Machtmissbrauch und sinnloser Kriege.
Wir könnten dann nämlich mit unserem Geld eine wirklich lebenswerte Welt erschaffen.

Über diese Tatsache traut sich niemand sprechen, schon gar nicht, wenn er ein von Banken abhängiger Politiker ist. Unsere Ökonomen sind damit völlig überfordert. Investoren und Anleger wollen sich weiterhin dem Hütchenspielen hingeben.

Die Medien, die darüber schweigen, degradieren sich damit zu Lohnschreibern und Pressehuren. Nicht umsonst sind Liz Mohn und Friede Springer die Duzfreundinnen von Angela Merkel.

Für Unternehmer des Mittelstands sind die Steuern nichts anderes als "Schutzgeldzahlungen" an die Finanzmafia, welche in Deutschland zweirädrig unterwegs verzweifelt versucht, dieses System mittels Aushebelung des GG zu retten.

Euroaustritt-Deutschland

01.11.2012, 01:11 Uhr

662 Mio Euro Gewinn vor Steuern im Investmentbanking der Deutschen Bank:

Herr Schäuble wird sich über die daraus resultierenden Steuereinnahmen freuen, er hat wieder etwas mehr Spielraum für soziale Wohltaten.

Allerdings wird im „Linken Parteienlager“ dieser Gewinn die Neiddebatte wieder entfachen.

Nur eines haben die Sozialisten und Grünen bisher nicht begriffen:

Wer viel Geld hat, gibt auch viel (unnötiges) Geld aus, welches die Wirtschaft ankurbelt. Wird das Investmentbanking eingeschränkt, steigen die Arbeitslosenzahlen nicht nur im Investmentbanking, sondern zum „Beispiel“ bei den Autohändlern, Autoherstellern.

Bleiben wir nur mal beim Autohändler, dort sind in der Werkstatt viele Leute beschäftigt, die sehr gut von dem Geld aus der Fahrzeugwartung leben können. Fährt der Investmentbanker demnächst eine alte „Reisschüssel“ wird der Werkstattmitarbeiter genau so arbeitslos wie der Investmentbanker. Dann sind alle wieder auf gleicher Einkommenshöhe und das nennt sich gelebter Sozialismus. Dieses System hat schon die DDR in den Ruin getrieben.

Diese dümmliche Neiddebatte schadet dem kleinen Bürger mehr als dem Investmentbanker, der mit Sicherheit vorgesorgt hat und nicht auf ein Leben in Europa angewiesen ist. Wandert der Investmentbanker mit seinem Familienanhang aus, ist der Schaden groß (siehe auch Abzug der amerikanischen Streitkräfte aus Deutschland, Abzug der Agrar-Forschung der BASF). Dies sind Verluste für den Fiskus u. Gewerbetreibende aller Art, die die derzeitigen, ungelernten Sozialeinwanderer nicht ausgleichen können.

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