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28.04.2016

09:54 Uhr

Deutsche Bank

John Cryan überrascht mit schwarzen Zahlen

Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal trotz sinkender Erträge überraschend einen Gewinn eingefahren – Analysten hatten mit einem Verlust gerechnet. Die Anleger sind erfreut: Die Aktie legt kräftig zu.

Schwarz statt rot

So erklärt sich der Deutsche-Bank-Gewinn

Schwarz statt rot: So erklärt sich der Deutsche-Bank-Gewinn

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Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal einen Gewinn von 579 Millionen Euro vor Steuern eingefahren. Analysten hatten im Schnitt einen Verlust vor Steuern von 172 Millionen Euro erwartet. Unter dem Strich verbuchte das größte deutsche Geldhaus einen Gewinn von 236 Millionen Euro. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von 1,5 Milliarden Euro zu Buche. Die Erträge sanken um rund 2,5 Milliarden Euro auf rund acht Milliarden Euro, wie von Experten prophezeit. Die Deutsche-Bank-Aktie stieg um 3,4 Prozent.

Bei der Bewältigung ihrer Altlasten sieht die Bank Licht am Ende des Tunnels. Die Kosten für Rechtsstreitigkeiten waren in den ersten drei Monaten des Jahres 1,4 Milliarden Euro niedriger als im ersten Quartal 2015. Der Großteil der gelösten Fälle sei durch Rückstellungen abgedeckt. Für Abfindungen und sonstige Kosten des Umbaus im Deutschland-Geschäft legte die Deutsche Bank 285 Millionen Euro zurück. Sie will im Inland Tausende von Stellen abbauen.

Die Erlöse sanken in allen Sparten – außer bei der zum Verkauf stehenden Postbank. Im Handel mit Aktien und Anleihen brachen sie um jeweils 23 Prozent ein, im restlichen Investmentbanking um 15 Prozent.

„Die Finanzmärkte waren im ersten Quartal schwierig“, sagte Vorstandschef John Cryan. Die Kunden zweifelten an der Entwicklung der Weltwirtschaft und hielten sich deshalb zurück. „Unsere Erträge waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, vor allem im Wertpapierhandel und bei Unternehmensfinanzierungen.“ Cryan begründete den Rückgang am Donnerstag auch damit, dass sich die Bank wie angekündigt ganz oder teilweise aus bestimmten Ländern und Geschäften zurückgezogen habe. Operativ habe die Bank aber Fortschritte gemacht, etwa bei der Modernisierung der IT.

Cryan sieht Deutschlands größtes Geldhaus in diesem Jahr beim Ergebnis an der Null-Linie. „Es ist einigermaßen unklar, ob wir in diesem Jahr einen kleinen Gewinn oder einen kleinen Verlust ausweisen werden“, sagte der Manager am Donnerstag in einer Telefonkonferenz mit Analysten. „Wir sind an der Schwelle.“

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Vorstandschef John Cryan kann jetzt optimistischer auf das Gesamtjahr blicken, nachdem er Investoren bereits auf schwache Zahlen vorbereitet und einen leichten Verlust nicht ausgeschlossen hatte. 2015 hatte die Bank wegen der hohen Kosten für den tiefgreifenden Umbau und die hohen Rechtsrisiken mit einem Rekordminus von 6,8 Milliarden Euro abgeschlossen.

Im ersten Quartal war der Aktienkurs des Geldhauses massiv unter Druck geraten und auf ein neues Allzeittief von 13,03 Euro gefallen – so schlecht hatten die Investoren die Aktie nicht einmal auf dem Höhepunkt der Finanzkrise bewertet. Ein Grund für die Nervosität der Anleger war die Furcht, dass die sinkende Profitabilität dazu führen könnte, dass das Institut die Zinsen für seine riskantesten Anleihen nicht mehr bezahlen kann.

Vorstandschef Cryan und sogar Finanzminister Wolfgang Schäuble versicherten damals, dass die Deutsche Bank „grundsolide“ sei. Der Aktienkurs hat sich seither zumindest etwas erholt, und auch am Anleihemarkt fielen die in die Höhe geschossenen Risikoprämien wieder.

Ein Blick auf den Markt für Kreditausfallversicherungen zeigt allerdings, dass die Investoren die Bank noch immer kritischer sehen als die Konkurrenz. Der Informationsdienst Bloomberg hat ausgerechnet, dass die Kosten für eine Absicherung gegen den Ausfall von Anleihen des Frankfurter Geldhauses noch immer knapp 70 Prozent über dem Durchschnitt ihrer zwölf größten Wettbewerber liegen.

Ein Grund zur Sorge für die Investoren ist die Kapitaldecke der Bank, einige große Investoren und Experten wie Stuart Graham vom angesehenen Analysehaus Autonomous fürchten, dass die Eigenkapitalpuffer angesichts der immer härteren Vorgaben der Regulierer nicht ausreichen werden. Im ersten Quartal sank die Kernkapitalquote von 11,1 auf 10,7 Prozent.

Kommentare (7)

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Herr Marc Otto

28.04.2016, 08:59 Uhr

außenstehend kann ich nur feststellen, dass man die Deutsche Bank wieder in die 1. Klasse zurück geschickt hat. Die Jubeljahre von Ackermann sind beendet worden und nun geht es zurück zu den Basics.

Manipulation und Betrug in globaler Form bleibt den jüdisch, amerikanischen Banken vorbehalten. Wenn man die ganze welt um viele Billionen betrügen will (Fiananzkrise 2007) , da wollen die Amis alleine unter sich bleiben.

Also schickt man die dt. Bank wieder in die Gerundstufe zurück und die Bankster müssen wieder arbeiten. Ist echt ne Schweinerei, ein Bankster, der arbeiten soll und der nicht mehr betrügen und andere über den Tisch ziehen soll.

Account gelöscht!

28.04.2016, 09:52 Uhr


Und wem gehört die Bank, Herr Otto ?

Herr Marc Otto

28.04.2016, 10:23 Uhr

mir nicht

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