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12.10.2016

20:36 Uhr

Deutsche Bank

Kleinerer Rechtsstreit in den USA beigelegt

Die Deutsche Bank hat einen ihrer kleineren Rechtsstreits in den USA beigelegt. In einem Vergleich zahlt das Geldhaus 9,5 Millionen Dollar an die amerikanische Börsenaufsicht SEC.

9,5 Millionen Dollar gehen nach Beilegung einer Rechtsstreitigkeit an die amerikanische Börsenaufsicht. Reuters

Deutsche Bank

9,5 Millionen Dollar gehen nach Beilegung einer Rechtsstreitigkeit an die amerikanische Börsenaufsicht.

Washington/FrankfurtDie Deutsche Bank hat eine ihrer kleineren Rechtsstreitigkeiten in den USA mit einer Strafe von 9,5 Millionen Dollar beigelegt. Die amerikanische Börsenaufsicht SEC gab den Vergleich am Mittwoch bekannt. Die Behörde sah es als erwiesen an, dass Deutschlands größtes Geldhaus in der Vergangenheit nicht dafür gesorgt hat, dass seine Analysten ihre potentiell marktbewegenden Einschätzungen vor der Veröffentlichung geheim halten. Ratings, Gewinnschätzungen und Handelsempfehlungen seien aber sensible Informationen, sagte die zuständige SEC-Beamtin Antonia Chion. Um Insiderhandel vorzubeugen, müsse ein Finanzkonzern für entsprechende Kontrollen sorgen. Das sei bei der Deutschen Bank nicht passiert.

Viele große Rechtsstreitigkeiten stehen noch aus. Insgesamt hat die Deutsche Bank dafür 5,5 Milliarden Euro reserviert. Ob das ausreicht, ist Analysten zufolge völlig offen. Allein im Streit um faule Hypothekenpapiere hat das US-Justizministerium eine Strafe von umgerechnet 12,5 Milliarden Euro aufgerufen. Der Verhandlungspoker läuft.

Von

rtr

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