Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

12.11.2015

14:33 Uhr

Deutsche Bank

Neues Führungsteam für das Investmentbanking

Der Personalwechsel bei der Deutschen Bank geht munter weiter. Nun verpasst das Institut offenbar dem Investmentbanking eine neue Führungskriege. Unter den 14 Managern befindet sich auch ein ehemaliger Goldman Sachs Banker.

Die Personalveränderungen unter dem neuen Deutsche Bank-Chef John Cryan gehen weiter. Ein 14-köpfiges Managerteam soll künftig das Investmentbanking führen. ap

Chefetagen im Umbau

Die Personalveränderungen unter dem neuen Deutsche Bank-Chef John Cryan gehen weiter. Ein 14-köpfiges Managerteam soll künftig das Investmentbanking führen.

London/FrankfurtDie Deutsche Bank ordnet die Mannschaft in ihrer zerlegten Investmentbank neu. Diese Sparte, die sich künftig unter Führung von Jeff Urwin um Unternehmens- und Handelsfinanzierungen sowie das klassische Beratungsgeschäft kümmert, bekommt einen neuen Führungszirkel (Executive Committee), wie aus einem internen Memo hervorgeht, das der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag vorlag. Demnach gehören dem Gremium zunächst 14 Manager an.

Zu den wichtigsten Ernennungen gehören der bisherige Goldman-Sachs-Banker Alasdair Warren als Investmentbank-Chef für Europa, den Nahen Osten und Afrika sowie Paul Stefanick als Chef für das Amerika-Geschäft. Auch der deutsche Manager Werner Steinmüller gehört der Führungsriege an. Er ist oberster Repräsentant für den Zahlungsverkehr, der unter der neuen Struktur keine eigene Konzernsparte mehr darstellt. Noch offen ist, wer künftig das weltweite Geschäft mit Fusionen & Übernahmen (M&A) leitet.

Reuters hatte offenbar bereits vor einigen Tagen von Insidern erfahren, dass Urwin, der vom US-Rivalen JP Morgan kommt, in Kürze seine Mannschaft vorstellen wird. Der neue Deutsche-Bank-Chef John Cryan hat das Kerngeschäft in zwei Teile zerlegt: Urwins Finanzierungs- und Beraterbank sowie eine separate Sparte, in der das Handelsgeschäft gebündelt wird. Letztere wird künftig von Garth Ritchie geführt, dessen wichtigste Personalentscheidungen noch erwartet werden.

Unter Urwins Ägide steigt auch der deutsche Investmentbanker Berthold Fürst auf, wenn auch nicht ins "Exco", wie das Führungsteam auch genannt wird. Zusammen mit Richard Sheppard leitet er als Co-Chef die M&A-Beratung in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Fürst war bislang M&A-Chef in Deutschland.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×