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15.05.2015

17:22 Uhr

Deutsche-Bank-Tochter

Bawag soll sich für Postbank interessieren

Möglicherweise hat die Deutsche Bank einen Interessenten für ihre zum Verkauf stehende Tochter Postbank gefunden. Medienberichten zufolge prüft die österreichische Bank Bawag einen Kauf des Bonner Geldinstituts.

Steckenpferd der Bawag ist das Brot- und Buttergeschäft mit Privat- und Firmenkunden in Österreich. Reuters

Bawag

Steckenpferd der Bawag ist das Brot- und Buttergeschäft mit Privat- und Firmenkunden in Österreich.

FrankfurtDie Deutsche Bank hat Medienberichten zufolge einen ersten ernsthaften Interessenten für ihre zum Verkauf stehende Tochter Postbank. Die österreichische Bank Bawag prüfe einen Kauf des Bonner Instituts, berichtete die „Welt“ am Freitag vorab unter Berufung auf Finanzkreise.

„Die Bawag ist zwar deutlich kleiner als die Postbank. Das österreichische Institut gehört jedoch mehrheitlich dem Finanzinvestor Cerberus, der für die nötige Finanzkraft für einen solchen Deal sorgen könnte“, berichtete die Zeitung. „Manager Magazin Online“ berichtete ebenfalls über ein Interesse der Bawag an der Postbank. Die Wiener Großbank wolle bis zu 4,5 Milliarden Euro zahlen.

Die Bawag war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. Die Deutsche Bank wollte sich zur Sache nicht äußern, verwies aber auf frühere Aussagen, wonach ein Börsengang die bevorzugte Option für die Postbank ist. Die Deutsche Bank hat sich im Zuge ihrer „Strategie 2020“ dafür entschieden, sich von der Postbank zu trennen, um die Bilanz deutlich zu verkürzen.

Von

rtr

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