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04.02.2016

15:26 Uhr

Deutsche Bank

US-Richter lässt Hypothekenklage zu

Wieder droht der Deutschen Bank eine Milliardenstrafe, wieder geht es um Hypotheken: Ein US-Gericht hat nun erneut eine Klage gegen das Geldhaus zugelassen. Es geht um rund 3,1 Milliarden Dollar.

Marcus Schenck, Finanzvorstand der Deutschen Bank, putzt sich nach der Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Bank die Nase. Die Bank hat das vergangene Geschäftsjahr mit dem höchsten Verlust in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen. dpa

Bilanzpressekonferenz der Deutschen Bank

Marcus Schenck, Finanzvorstand der Deutschen Bank, putzt sich nach der Bilanz-Pressekonferenz der Deutschen Bank die Nase. Die Bank hat das vergangene Geschäftsjahr mit dem höchsten Verlust in der Unternehmensgeschichte abgeschlossen.

New YorkDie Deutsche Bank muss sich in den USA einer weiteren Hypothekenklage stellen. Eine Richter in Manhattan erklärte am Mittwoch, die belgische Royal Park Investments könne ihre Klage gegen das Geldhaus weiter verfolgen. Die Belgier fordern, dass die Deutsche Bank für Verluste in Höhe von 3,1 Milliarden Dollar aufkommt. In dem Verfahren geht es um zehn sogenannte Trusts, die mit Wohnbauhypotheken hinterlegt waren.

Die Deutsche Bank habe als sogenannter Trustee ihre treuhänderischen Pflichten verletzt, so der Vorwurf der Kläger. So hätte sie darauf drängen müssen, dass notleidende Kredite zurückgekauft werden. Der Trustee ist unter anderem dafür zuständig, dass die Hypothekenzahlungen an die Investoren weitergeleitet wurden.

Eine Deutsche-Bank-Sprecherin wollte sich zu der Entscheidung nicht äußern, die Anwälte von Royal Park waren für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen.

Stellenabbau-Pläne europäischer Großbanken

Barclays

Derzeit: 132.300 Mitarbeiter

Abgebaut werden: 19.000 Stellen bis 2016

Bei Barclays waren zunächst 30.000 Stellen im Gespräch, die wurden jedoch nicht bestätigt. Der Plan sieht vor 19.000 Stellen bis 2016 zu streichen.

Credit Suisse

Derzeit: 140.000 Stellen

Abgebaut werden: 19.000 Stellen

Deutsche Bank

Derzeit: 103.000 (nach geplanter Festeinstellung externer Kräften)

Abgebaut werden: 26.000 Stellen (ein Großteil durch Verkauf der Postbank)

HSBC

Derzeit: 259.834 Mitarbeiter

Abgebaut werden: 50.000 Stellen bis 2017

Standard Chartered

Derzeit: 84.000 Mitarbeiter

abgebaut werden: 15.000 Stellen

Unicredit

Derzeit: 146.600 Mitarbeiter

Abgebaut werden: 18.200 Stellen, 6.000 davon durch die Abspaltung der Fondsgesellschaft Pioneer und den Verkauf der Ukraine-Tochter

Von

rtr

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