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07.03.2017

17:07 Uhr

Deutsche-Bank-Vorstand

Kapitalerhöhung ist ein „Zeichen der Stärke“

Mit der acht Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung will die Deutsche Bank Investoren die Sorge vor einem zu dünnen Finanzpolster nehmen. Die Bank wolle ein „Zeichen der Stärke an den Markt senden“, so der Vorstand.

Die größte deutsche Bank soll wieder stärker auf Wachstum getrimmt werden. AFP; Files; Francois Guillot

Deutsche Bank

Die größte deutsche Bank soll wieder stärker auf Wachstum getrimmt werden.

FrankfurtDie Deutsche Bank will den Investoren mit ihrer acht Milliarden Euro schweren Kapitalerhöhung endgültig die Sorgen vor einem zu dünnen Finanzpolster nehmen. „Damit wollen wir als Deutsche Bank ein Zeichen der Stärke an den Markt senden, das alle Zweifel an unserer Widerstandsfähigkeit beseitigt“, sagte der für die interne Verwaltung zuständige Vorstand Karl von Rohr am Dienstag auf einem Kongress in Frankfurt.

Die größte deutsche Bank solle mit dem begleitenden Strategieschwenk wieder stärker auf Wachstum getrimmt werden. Von Rohr vertrat Vorstandschef John Cryan, der bereits auf Werbetour bei den Investoren für die Kapitalerhöhung ist.

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Thema der Veranstaltung war die „Bank der Zukunft“. Das sei „ein Technologieunternehmen, das Bankdienstleistungen anbietet“, sagte von Rohr. Wie viele Mitarbeiter dafür noch nötig sind, sei „ein schwieriges Thema“. Nur noch jeder zweite Kunde komme mehr als einmal pro Jahr in die Filiale. „Wenn wir den technischen Fortschritt nicht nutzen, drohen wir abgehängt oder sogar überflüssig zu werden“, warnte von Rohr.

Die Deutsche Bank scheue die Zusammenarbeit mit „FinTechs“, innovativen Finanzdienstleistern, nicht. Banken hätten ihnen die Infrastruktur, die Erfahrung mit der Regulierung und bisher auch den Kontakt zum Kunden voraus. „Die FinTechs können Innovation, wir können Serie“, sagte der Bankvorstand.

Von

rtr

Kommentare (1)

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Herr Thomas Behrends

09.03.2017, 18:59 Uhr

Seit wann stellt eine Kapitalerhöhung ein Zeichen der Stärke dar? Ganz im Gegenteil, zeigt sie doch, dass Holland in Not ist. Die Aktien und Dividenden werden verwässert.
Die Deutsche Bank folgt der Logik der heutigen Zeit aus dem größten Sch... noch Gold machen zu wollen ...

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