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19.06.2013

17:44 Uhr

Deutschland-Chef von Goldman Sachs

Alexander Dibelius lässt sich scheiden

Alexander Dibelius steuerte die Übernahme von Chrysler durch Daimler und gilt als Netzwerker unter den Bankern. Privat läuft es für den Deutschland-Chef von Goldman Sachs weniger gut. Er lässt sich scheiden.

Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, und seine Frau lassen sich scheiden. C. Meyer für EUROFORUM Deutschland GmbH

Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, und seine Frau lassen sich scheiden.

FrankfurtDer Deutschland-Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, Alexander Dibelius, lässt sich scheiden. Einen entsprechenden Bericht der Zeitschrift „Bunte“ bestätigten Frankfurter Finanzkreise gegenüber Handelsblatt Online. Alexander und Andrea Dibelius sind seit zehn Jahren verheiratet. Dibelius gilt als perfekter Netzwerker und berät unter anderem Firmen bei wichtigen Zukäufen und Fusionen. Als das Gesellenstück des 53-Jährigen gilt die Übernahme von Chrysler durch Daimler-Benz in den 1990er-Jahren, die er entscheidend mit eingefädelt hatte und die seinen Bekanntheitsgrad enorm steigerte. Das Bündnis der beiden Autokonzerne hielt allerdings keine zehn Jahre.

Mit seiner Frau Andrea, einer Juristin, lebt der bekannte Finanzmanager in München und London. Bei einem Gerichtstermin in München soll demnächst entschieden werden, wo die Scheidung ausgehandelt wird. Andrea Dibelius ist unter anderem Schirmherrin der Serpentine Gallery in London. Trauzeuge der beiden war der einstige Daimler- und spätere Metro-Manager Eckhard Cordes.

Alexander Dibelius hat unter anderem die Bundesregierung bei Verkäufen von Anteilen am Rüstungskonzern EADS beraten. Das Leben als Mediziner war ihm einst zu langweilig und so sattelte er vom Chirurgen zum Unternehmensberater um. Von 1987 arbeitete er als Unternehmensberater für McKinsey, im Jahr 1997 wechselte er zu Goldman Sachs. Neben Deutschland ist er auch für die Regionen Österreich, Osteuropa und Russland verantwortlich. Für die Karriere als Investmentbanker hatte er sich einst auch aus finanziellen Gründen entschieden, wie er einmal vor Studenten in Frankfurt erzählte. HB

Kommentare (13)

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Teer_schweinstueck

19.06.2013, 18:25 Uhr

....bei einem geschätzten Privat-Vermögen von rd. 500 Mio. € des Herrn D. und einem nicht vorliegenden Ehevertrag hat sich die Nummer für die Frau D. auf alle Fälle rentiert....

Andreas

19.06.2013, 19:31 Uhr

Bitte informieren Sie mich auch , wenn er Schuppenflechte bekommt !

Account gelöscht!

19.06.2013, 19:34 Uhr

...rentiert vor allem, wenn der Scheidungsort London ist, wo Frauen gewöhnlich von den Richtern bevorzugt werden.

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