Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.11.2014

11:27 Uhr

Devisenskandal

Großbank HSBC erwartet hohe Strafen

Nach Barclays und RBS sorgt nun auch die HSBC für mögliche Strafen im Devisenskandal vor: Die britische Großbank macht Rückstellungen von 378 Millionen Dollar. Die Banken sollen den Devisenmarkt manipuliert haben.

Für mögliche Strafen im Devisenskandal hat die britische Großbank HSBC 378 Millionen Dollar zurückgelegt. dpa

Für mögliche Strafen im Devisenskandal hat die britische Großbank HSBC 378 Millionen Dollar zurückgelegt.

LondonAuch die britische Großbank HSBC stellt sich auf eine Strafe im Devisenskandal ein. Für den Fall seien 378 Millionen Dollar zurückgelegt worden, teilte das Institut am Montag mit. Zuletzt hatten unter anderem schon Barclays und die Royal Bank of Scotland für eine mögliche Buße Vorsorge getroffen.

Insidern zufolge könnten bei den Verhandlungen mit britischen Aufsichtsbehörden sechs Institute auf eine Gesamtstrafe von rund 1,5 Milliarden Pfund (1,92 Milliarden Euro) kommen. Händler der Banken sollen den Devisenmarkt zu ihren Gunsten manipuliert haben.

Der um Sonderfaktoren bereinigte Vorsteuergewinn von HSBC fiel im dritten Quartal unterdessen um zwölf Prozent auf 4,4 Milliarden Dollar. Hauptgrund dafür waren höhere Kosten.

Devisenskandal: RBS stellt sich auf Strafen ein

Devisenskandal

RBS stellt sich auf Strafen ein

Die britische Großbank hat 400 Millionen Pfund zurückgelegt – für den Fall einer Bestrafung im Devisenskandal. Auch andere Banken mussten Geld zurücklegen. Die RBS konnte zudem wieder einen Gewinn einfahren.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×