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12.03.2004

15:50 Uhr

Dienstleistungen für den Abwicklungsbereich

Citigroup will mehr vom deutschen Back-Office-Markt

Die Citigroup will das Geschäft mit Dienstleistungen für den Abwicklungsbereich - wie etwa Cash-Management oder Wertpapierverwahrung - deutlich ausbauen. Der Marktanteil in Deutschland soll in diesem Bereich in den nächsten drei Jahren auf mindestens zehn Prozent verdoppelt werden.

HB FRANKFURT. Frank Bisignano verantwortet das weltweite Transaction Services Geschäft der Citigroup mit 23 000 Mitarbeitern und Erträgen von rund 3,6 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr und gibt eine klare Marschroute vor. „Wir fühlen uns hier unterrepräsentiert und wollen deshalb ganz gezielt wachsen.“ Die Erträge aus Deutschland sollen sich bis 2007 verzehnfachen und der Netto-Ergebnisbeitrag um mindestens zehn Prozent zulegen.

Dabei will der weltgrößte Finanzdienstleister hier zu Lande vor allem organisch wachsen - etwa Fondsgesellschaften als neue Kunden gewinnen und den Trend zu mehr Ausgliederungen von Back-Office-Aktivitäten nutzen.

„Wir sehen unsere Chancen darin, dass andere outsourcen wollen und bieten langjähriges Know-How für in Deutschland noch neue Produkte wie etwa die Hedge Fonds“, sagte Cornelia Raif die das Geschäftsfeld Transaction Service für Deutschland mit etwa 120 Mitarbeitern mitverantwortet.

Im Wertpapierverwahrgeschäft rechnet die Citigroup mit einer Konsolidierung bei den etwa 70 bis 80 Depotbanken in Deutschland. „Zukäufe schließen wir auf diesem Feld nicht aus“, sagte Raif. Außerdem führe die Citigroup Gespräche über Allianzen und Partnerschaften mit anderen Anbietern von Back-Office-Dienstleistungen in Deutschland. Zu den größten Konkurrenten in Deutschland zählt Raif die Deutsche Bank, JP Morgan Chase und die französische BNP Paribas.

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