Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.07.2012

18:05 Uhr

DIW-Vorschlag

Großbanken sollen sich an Energiewende beteiligen

Als Gegenleistung für die staatliche Bankenrettung könnten die Institute sich nun an der Energiewende beteiligen, so ein Vorschlag des DIW. Denn auch wegen dieser Ausgaben sei der Staat nun selbst nicht flüssig genug.

Die Hochhäuser der Banken in Frankfurt. dpa

Die Hochhäuser der Banken in Frankfurt.

BerlinDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) hat eine finanzielle Beteiligung der Großbanken an der Energiewende vorgeschlagen. Dies könne eine Gegenleistung für die staatliche Bankenrettung sein, heißt es in dem am Dienstag in Berlin veröffentlichten Vorschlag der DIW-Expertinnen Claudia Kemfert und Dorothea Schäfer. Zur Begründung führen sie aus, dass der Staat wegen der Ausgaben für die Bankenrettung und den Fiskalpakt in seinen finanziellen Möglichkeiten beschränkt sei und die Energiewende deshalb ohne privates Kapital nicht finanzierbar sei.

Beim Umstieg von Atomkraft auf Energie aus erneuerbaren Quellen fallen hohe Kosten an. Teuer dürfte insbesondere der Netzausbau werden, der hohe Investitionen erfordert. Die neuen Netze sind unter anderem nötig, um Windstrom aus dem Norden in die Industriezentren im Westen und Süden Deutschlands zu transportieren.

Von

afp

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

otto15

31.07.2012, 18:22 Uhr

An lächerlichkeit nicht zu überbieten - einem nackten Mann kann man nicht id die Tasche greifen. - Im übrigen wird die zweifelhafte Finanzkraft der deutschen Banken schon für die Bankenunion benötigt.

Account gelöscht!

31.07.2012, 18:56 Uhr

"Als Gegenleistung für die staatliche Bankenrettung könnten die Institute sich nun an der Energiewende beteiligen, so ein Vorschlag des DIW. Denn auch wegen dieser Ausgaben sei der Staat nun selbst nicht flüssig genug."

Hugh, das Deutsche Institut für Wirtschaftsschwachsinn hat gesprochen.

Zuviel Marx lesen schadet ihrer Gesundheit...

alfonearth

31.07.2012, 21:53 Uhr

Die Lobbyverbände der Banken verhindern doch gerade Anpassungen des EEG, weil die Subvention der Anlagen in Erneuerbaren Energien inzwischen eine wesentliche Gewinnquellen der Banken ist, die längst die Schiffsfinanzierungen abgelöst hat: Banken kassieren Vermittlungsprovisionen für geschlossene Fonds und profitieren von dem hohen Fremdkapitalanteil der meisten Fonds. Die garantierten hohen Vergütungen sichern hohe Rendite ohne Risiko, da die Technologie inzwischen lang abgehangen und ausgereift ist. Und finanziert wird dieser Eigenkapitalaufbau der Banken durch die EEG-Umlage, also praktisch eine unsoziale Kopfsteuer!

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×